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Aystetten

15.01.2020

Die Grünen in Aystetten schicken eine Frau ins Rennen

Die Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze (Mitte) gratuliert mit Hannes Grönninger (Wahlleiter bei der Nominierung, Kreisrat und Mitglied im Kreisvorstand) Ursula Reichenmiller-Thoma (rechts) zur Nominierung.
Bild: Die Grünen Aystetten

Ursula Reichenmiller-Thoma kandidiert für den Ortsverband Aystetten. Diese Punkte sind ihr wichtig.

Der Ortsverband Aystetten der Partei Bündnis 90/Die Grünen hat eine Bürgermeisterkandidatin nominiert: Ursula Reichenmiller-Thoma wurde einstimmig gewählt. Sie werde auch von den Mitgliedern der örtlichen SPD unterstützt, teilen die Grünen in einer Pressemitteilung mit.

Innerhalb kurzer Zeit hat sie einen aktiven Ortsverband gegründet

Ursula Reichenmiller-Thoma sei es in kurzer Zeit gelungen, einen aktiven Ortsverband zu begründen, heißt es weiter. So seien noch weitere junge Bewerber für die Wahlliste für den Gemeinderat aufgestellt worden. Die Grünen machen Gebrauch von der Regelung für Gemeinden unter 3000 Einwohnern (zum Stichtag 31.3.2019), die Stimmenanzahl zu verdoppeln. Am 15. März haben die Wähler in Aystetten bei der Wahl ihres Gemeinderats die Möglichkeit, mit 28 Stimmen 14 Gemeinderatsmitglieder zu wählen. Insgesamt sind bei den Grünen zehn Kandidaten nominiert. Die ersten acht Bewerber werden dreifach auf der Liste genannt, die Plätze neun und zehn zweifach.

Themen eingebettet in ökologisches Zukunftskonzept des Landkreises

Reichenmiller-Thoma betont, dass für die Grünen Themen und Inhalte wichtig seien, die eingebunden sind in das ökologische Zukunftskonzept des Landkreises, der im Jahr 2030 klimaneutral sein will, und des Freistaates Bayern, der dieses Ziel 2040 erreichen will. Dazu gab es bereits mehrere Informationsveranstaltungen in Aystetten mit Mitgliedern des Bayerischen Landtages.

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Der Klimawandel betreffe auch Aystetten mit Dürre, Hitze, Starkregen und Extremwetterereignissen, sagt die Kandidatin der Grünen. Es gelte nun, den Umbruch sozialverträglich zu gestalten, den der Klimawandel mit sich bringt, und zwar mit einem Gesamtkonzept der Ortsentwicklung, des Verkehrs und der Mobilität. Es wäre damit ausgeschlossen, dass Straßen saniert werden ohne barrierefreie Gehwege und sichere Radwege einzuplanen oder „einen Flickenteppich an Maßnahmen durchzusetzen, die gerade in einem Förderprogramm abzugreifen sind“.

Ursula Reichenmiller-Thoma ist Krankenschwester für Intensivmedizin

Ursula Reichenmiller-Thoma ist Krankenschwester für Intensivmedizin, 61 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie lebt seit 1992 in Aystetten. Neben Familie und Kindern hat sie Theologie studiert und eine Ausbildung zur Supervisorin absolviert. „Menschen in Extrem- und Ausnahmesituationen zu begleiten, prägen mein Interesse am Menschen, ob jung oder alt, gesund oder krank, gleich welcher Herkunft und Orientierung“, sagt sie. Sie interessiere sich auch dafür, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen kann, so Reichenmiller-Thoma. Als langjährig Selbstständige wisse sie, wie Finanzen und Budgets im Blick blieben und eingehalten würden.

Neben der Grünen-Kandidatin treten zwei Männer zur Bürgermeisterwahl in Aystetten an: der amtierende Rathauschef Peter Wendel für die Freien Wähler und Roland Woppmann für die CSU. (AL)

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