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Landkreis Augsburg

27.12.2020

Die gute Seite des verschobenen Impfstarts

Als die erste Box mit dem Corona-Impfstoff in Gablingen ankam, schien noch alles in Ordnung. Doch dann stellte sich heraus: Es gab einen Fehler in der Kühlkette.
Bild: Marcus Merk

Plus Die Hoffnung in den Impfstoff gegen Corona ist groß. Doch schon bevor die erste Nadel im Landkreis Augsburg gesetzt wird, ist klar: Es gibt eine Schwachstelle.

Die Nachricht war niederschmetternd und enttäuschend: Während in praktisch der gesamten Europäischen Union mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen wird, war das im Landkreis Augsburg noch nicht möglich. Auch wenn es sich zunächst lediglich um 100 Dosen handelte, zeigte sich gleich am ersten Tag die Schwachstelle des Serums: Es muss durchgehend tiefgekühlt werden. Das muss nicht allein wirklich gelingen. Es muss auch nachgewiesen werden können, dass der Impfstoff gekühlt wurde.

Impfstart im Kreis Augsburg missglückt: So etwas darf nicht passieren

Auch wenn Stunden später feststand, dass allein eine unklare Datenlage für den Verzug des Impfstarts verantwortlich war - so etwas darf nicht passieren. Zu sensibel ist nicht nur der Impfstoff, sondern sind auch die Erwartungen und Hoffnungen in der Gesellschaft, aber auch die Furcht vor dem Impfen in einigen Teilen der Bevölkerung.

So schnell wie möglich muss nun dass dieser Fehler nicht wieder vorkommen kann, das ist klar. Eine positive Seite hat der Flop vom Sonntagmorgen jedoch auch: Sorgfalt steht bei den Behörden im Landkreis ganz oben auf der Prioritätenliste, sogar um den Preis, bei so einem wichtigen und prestigeträchtigen Termin nicht dabei sein zu können. Und das wiederum spricht dafür, dass diese Kontrollen hier durchaus funktionieren.

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