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Kreis Augsburg

20.02.2018

Drohbrief an Diedorfer Schülerin hat Folgen

Ein Drohbrief, der an eine Achtklässlerin adressiert war, löste am Dienstag einen größeren Polizeieinsatz an der Grund- und Mittelschule Diedorf aus.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein Drohbrief, der an eine Achtklässlerin adressiert war, löste am Dienstag einen größeren Polizeieinsatz an der Grund- und Mittelschule Diedorf aus.

Zwei Lehrer schätzten die Situation offenbar falsch ein – sie sperrten ihre Schüler in die Klassenzimmer. Laut Polizei wurden die Räume nach kurzer Zeit wieder geöffnet. Eine Panik sei nicht entstanden.

Um was genau es in dem Drohbrief ging – ob er sich nur gegen die 14-jährige Achtklässlerin oder auch gegen die ganze Schule richtete – blieb am Dienstag unklar. Die Polizei hielt sich aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt. Auch über die Hintergründe wurde nichts bekannt. Schulleiterin Christine Mayr äußerte sich am Dienstag nicht zu Details. Sie verwies auf die Information der Polizei und sagte: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Es wurden „Repressalien“ angedroht

Das Mädchen hatte am Montag in einem Schulheft beim Erledigen der Hausaufgaben den Brief entdeckt. Laut Polizei wurden darin „Repressalien“ angedroht. Die 14-Jährige zeigte den Zettel ihrer Mutter, die sich am Dienstag an die Schulleitung wendete. Gegen 8 Uhr informierte Schulleiterin Christine Mayr die Polizeiinspektion Zusmarshausen, die daraufhin fünf Streifen – darunter auch Beamte in zivil – nach Diedorf schickte. Die Polizei versucht weiterhin, den Verfassers des Briefs herauszufinden und arbeitet eng mit der Schulleitung der Mittelschule zusammen. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, dürfte das Schreiben bereits vor den Ferien in die Schulsachen der 14-Jährigen gelangt sein. 

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