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Ortskerngestaltung

31.10.2019

Ein Park mitten in Welden?

Der Heimatverein schlägt im Rahmen der Städtebauförderung ein Konzept für den Festplatz im Zentrum vor

Welden soll attraktiver werden. Das ist das Ergebnis eines Bürgerdialogs, bei dem vor Kurzem die Vorschläge eines Verkehrsplanungsbüros und Landschaftsarchitekten für die Ortskerngestaltung vorgestellt wurden (wir berichteten). Der Heimatverein Welden befasste sich nun mit der Studie und will selbst Anregungen für die Umsetzung der Konzepte in der Marktgemeinde einbringen.

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Zentrales Thema war dabei die Gestaltung des Festplatzes in der Ortsmitte. Es sei nur schwer nachzuvollziehen, hieß es aus Reihen des Heimatvereins, warum die große Fläche in exponierter Lage an der Laugna – sie ist in Besitz der Gemeinde – bisher nur unzureichend genutzt werde. Denkbar sei etwa die Schaffung einer parkähnlichen Anlage mit Fußwegen und einer üppigen Baumbepflanzung. Vorgeschlagen wurde zudem eine überdachte Halle, die für Freiluftveranstaltungen wie Konzerte geeignet wäre. In einem Pavillon könnte, so die Meinung, auf die Geschichte Weldens hingewiesen werden. Erst vor Kurzem waren die Ergebnisse der Grabungen auf dem Theklaberg präsentiert worden, die auf die Zeit des ritterlichen Geschlechts der Herren von Welden zurückgehen. Ein Parkplatz auf dem heutigen Festgelände könnte außerdem die Verkehrssituation an der Schule verbessern – dafür müsste jedoch eine direkte Verbindung zur Schule geschaffen werden.

Breiten Raum nahm in der Diskussion die Gestaltung des Pfarrbergs ein. Der Landschaftsarchitekt hatte dafür einen serpentinenartigen, barrierefreien Weg und eine Bepflanzung mit Bäumen vorgeschlagen. Einig waren sich die Mitglieder des Heimatvereins, dass der Bereich verkehrsberuhigt werden müsse. Unterschiedliche Auffassungen gab es dagegen zu den Plänen, an der Einmündung von der Uz- in die Burkartstraße eine Verkehrsinsel zu schaffen. Der Einfluss der Gemeinde sei hier gering, da es sich um Staatsstraßen handle. Als weitaus dringender wurde angesehen, auch für Fahrradfahrer an der viel befahrenen Ortsdurchfahrt Lösungen zu finden. Rudi Zitzelsberger-Jakobs, der die Konzepte der Planungsbüros vorgestellt hatte, sprach von einer „Ideensammlung des Heimatvereins“, die nun an die Gemeinde weitergeleitet werde. (AL)

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