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Landkreis Augsburg

13.01.2020

In diese Bauprojekte will der Landkreis Millionen investieren

Im Innenhof des Landratsamtes in Augsburg entsteht ein neuer Bürotrakt mit Tiefgarage.
Bild: Marcus Merk

Im Landkreis stehen heuer einige Großprojekte an. Die Investitionen scheinen unter den Fraktionen auch im Wahljahr nicht umstritten.

Im Innenhof des Landratsamtes klafft eine riesige Baugrube, das bestehende Amtsgebäude am Prinzregentenplatz wird seit Jahren Schritt für Schritt modernisiert: Auch in diesem Jahr investiert der Landkreis Augsburg in seine Verwaltungszentrale Millionen von Euro. Allein in den Rohbau im Innenhof, wo zusätzliche Büros und eine Tiefgarage entstehen, sollen heuer an die fünf Millionen Euro gesteckt werden. Insgesamt ist das Projekt mit rund 15 Millionen Euro veranschlagt.

Damit ist es beileibe nicht die größte Baustelle, die sich in den nächsten fünf Jahren für den Landkreis auftut. Das wurde am Montag bei den Vorberatungen zum Haushalt deutlich, in denen die Vertreter der Fraktionen im Bauausschuss den Etat für Hoch- und Straßenbau nach geringfügigen Korrekturen auch im Wahljahr einstimmig befürworteten.

Rund 18 Millionen Euro für Hochbauvorhaben im Landkreis Augsburg

Insgesamt will der Landkreis in diesem Jahr rund 18 Millionen Euro für Hochbauvorhaben und rund 3,8 Millionen für den Straßen-und Radwegeausbau ausgeben. Größtes Projekt ist der Neubau des Gymnasiums in Gersthofen für mehr als 70 Millionen Euro, für den derzeit die Planungen laufen. Baubeginn soll 2021 sein. Beinahe zeitgleich (Baubeginn 2022) soll die Generalsanierung des Neusässer Gymnasium beginnen, die derzeit mit rund 60 Millionen Euro veranschlagt ist.

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Im Schatten dieser beiden Großvorhaben, die in der Rangliste der teuersten Bauprojekte in der Landkreisgeschichte die Plätze eins und zwei belegen, deuten sich weitere Projekte an, die den Steuerzahler in den den kommenden Jahren viel Geld kosten werden.

Erweiterungen an den Realschulen in Neusäß und Bobingen

Zur Erweiterung stehen unter anderem an die Realschulen in Neusäß und Bobingen sowie die Christophorus-Schule in Königsbrunn (gesamt ca. 35 Millionen Euro), in der Warteschleife ist er Ausbau des Kreisjugendheims in Dinkelscherben für mehr als 20 Millionen Euro. Nicht zu vergessen: Der Ausbau der Realschule in Zusmarshausen, wo man sich zunächst mit Containern behelfen will. Dort ist es eng, weil die Gemeinde „Eigenbedarf“ bei Klassenzimmern der Mittelschule angemeldet hatte.

Unverhofft kommt eben oft und das gilt auch für das letzte Millionenprojekt in dieser Aufzählung: Die Sechsfach-Turnhalle am Schwabmünchner Leonhard-Wagner-Schulzentrum sollte ursprünglich saniert werden. Doch Fassade und Dach sind so marode, dass sich das nicht mehr rentiert. Jetzt soll ein Neubau her. Geschätzte Kosten: 25 Millionen Euro.

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