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Dinkelscherben

01.10.2020

Keine Keime mehr im Dinkelscherber Trinkwasser

Das Trinkwasser in großen Teilen des Gemeindegebiets in Dinkelscherben muss weiter abgekocht werden.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Neueste Proben des Wassernetzes im Raum Dinkelscherben zeigen keine Auffälligkeiten mehr. Am Montag soll entschieden werden, wie lange noch abgekocht werden muss.

In den neuesten Wasserproben im Raum Dinkelscherben sind keine Keime mehr festgestellt werden. Die Ergebnisse beziehen sich auf Proben, die am Mittwoch entnommen wurden. Wenn auch die weiteren Proben unauffällig bleiben, könnte das Abkochgebot für große Teile des Gemeindegebiets Dinkelscherben bald aufgehoben werden. In Absprache mit dem Gesundheitsamt in Augsburg soll darüber am Montag entschieden werden.

"Wir sind guter Dinge, die Ursache abgestellt zu haben", sagt Bürgermeister Edgar Kalb. Es wird davon ausgegangen, dass ein Wasserrohrbruch in Anried der Grund für die Verunreinigung des Trinkwassers ist.

Das Abkochgebot im Raum Dinkelscherben gilt weiterhin

Zuletzt wurden coliforme Keime bei Proben in Anried, dem Vereinsheim in Ettelried und am Saulacher Hochbehälter festgestellt. Alle anderen Proben im Versorgungsgebiet waren - wie die neuesten Proben im betroffenen Gebiet - unauffällig.

Als Reaktion auf die Verschmutzung wurde der Hochbehälter in Saulach entleert, gereinigt, neu befüllt und getestet. Gleichzeitig wurden zusätzliche Probestellen auf dem Weg des Wassers vom Wasserwerk zum Hochbehälter eingerichtet. Dieser Weg verläuft durch die Ortsnetze von Oberschöneberg und Saulach. Es sollte sichergestellt werden, dass die Keime im Hochbehälter nicht durch einen Eintrag aus einem der beiden Ortsnetze resultieren.

Betroffen von der aktuellen Anordnung zum Abkochen sind die Gemeindeteile Anried, Ettelried, Engertshofen, Siefenwang, Stadel, Saulach, Reischenau, Oberschönenberg, Ried, Kühbach, Breitenbronn, Holzara, Osterkühbach und Schönebach.

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