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Neusäß

18.05.2020

Stadtrat Neusäß beschließt einen eigenen Ausschuss fürs Titania

Der Strom- und Gasverbrauch im Freizeitbad Titania ist höher als der in allen anderen Liegenschaften der Stadt Neusäß zusammengenommen.
Bild: Marcus Merk

Plus Der Neusässer Stadtrat hat in Zukunft einen eigenen Ausschuss für das Freizeitbad Titania. Was steckt hinter dem Gremium mit zehn Stadträten?

Der Strom- und Gasverbrauch im Freizeitbad Titania ist höher als der in allen anderen Liegenschaften der Stadt Neusäß zusammengenommen. Unterhalt und Betrieb dieser Einrichtung sei daher mit nichts anderem vergleichbar, sagte Hauptamtsleiter Simon Huber im Stadtrat. Er unterstützte den Vorschlag, einen eigenen Bad-Ausschuss fürs Freizeitbad Titania einzurichten.

Damit wolle die Stadt schneller handlungsfähig werden, wenn zum Beispiel eine Pumpe kaputt gegangen ist, erklärte Huber. Bisher waren Technik und Finanzen der Therme in einer eigenen GmbH geregelt worden. Der neue Ausschuss wird zehn Mitglieder aus allen Fraktionen haben. Das Gremium darf Aufträge und Investitionen bis zu einer bestimmten Größenordnung vergeben. Es geht dabei vor allem um Unterhalt und strategische Weiterentwicklung der Anlage.

Neusäß: Sitzungsgeld bleibt bei 55 Euro

  • Sitzungsgeld Einstimmig hat sich der Stadtrat dafür ausgesprochen, das Sitzungsgeld bei 55 Euro zu belassen. Grund sei die schwierige wirtschaftliche Lage in der kommenden Zeit.
  • Liveübertragung Bernhard Hannemann von den Freien Wählern machte sich dafür stark, dass in die Geschäftsordnung des Stadtrats die Möglichkeit aufgenommen wird, dass Sitzungen im Ausnahmefall mittels Videokonferenz abgehalten werden. Bei öffentlichen Sitzungen sollte ein Livestream möglich sein, forderte er. Die Stadt solle auf eine Ausnahmesituation wie Corona technisch und rechtlich besser vorbereitet sein. Hannemann: „Wir sollten als Kommune aus der Krise lernen und ein Zeichen setzen.“

Videokonferenzen und Livestream abgelehnt

Bürgermeister Richard Greiner zeigte sich in seiner Reaktion skeptisch. Der bayerische Gemeindetag rate davon ab, sagte er. Technische Unterbrechungen machten Beschlüsse möglicherweise hinfällig. Hauptamtsleiter Huber wies darauf hin, dass die Geschäftsordnung des Stadtrats später immer noch geändert werden kann. CSU, SPD und AfD lehnten die Einführung von Videokonferenzen und Livestream schließlich ab. (kar)

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