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Landfrauentag

17.01.2018

Tipps zur Zusammenarbeit zwischen Bauer und Hoferbe

Der Landfrauenchor sang zwischen den Programmpunkten in der Stadthalle Gersthofen.
Bild: Andreas Lode

Diesmal ist das Thema in Gersthofen das Spannungsfeld Familie und Betrieb

Es ist nicht immer leicht, die Familie und die Arbeit auf einem wirtschaftlichen Betrieb reibungslos zu verbringen. Immer wieder kann es beispielsweise zwischen Eltern- und Kindergeneration zu Konflikten kommen, wenn sie einen Betrieb gemeinsam bewirtschaften. Deswegen stand der Landfrauentag für den Landkreis Augsburg in Gersthofen unter dem Thema „Glückliche Familie – erfolgreicher Betrieb“.

Ungewöhnlich ruhig mit einer ökumenischen Andacht und dem Gesang des Landfrauenchors begann die Veranstaltung. „Es war mir ein Anliegen, dass wir in dieser hektischen Zeit einfach mal zur Ruhe zu kommen, erklärte Kreisbäuerin Andrea Mayr, die den Nachmittag auch moderierte. „Wir merken meistens nur, dass es zuviel wird, wenn der Körper die Reißleine zieht.“ Die Texte der Andacht zeigten auf, dass kein Mensch alleine etwas Großes bauen könne, jeder Mensch aber dazu betragen könne, dass etwas Großes entstehe.

„Der Landfrauentag ist eine Veranstaltung, die wir auch brauchen, um uns auszutauschen und Anregungen zu bekommen“, betonte stellvertretende Landrätin und Ehrenkreisbürgerin in Bezirk und Landkreis, Anni Fries. Es werde den Bäuerinnen nachgesagt, dass sie mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. Dennoch sei das Land bei Weitem keine heile Welt.

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Wie es gelingt, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen und auch alle familiären Herausforderungen zu meistern, führte Fritz Kroder im Vortrag „Glückliche Familie – erfolgreicher Betrieb“ aus. Kroder ist Leiter der Landwirtschaftlichen Familienberatung in der Erzdiözese Bamberg. „In 25 Jahren begegnet einem hier alles, vom Konto mit 500000 Euro Schulden bis hin zum Suizid und Missbrauch.“ Es gelte sowohl im familiären Bereich, als auch während der gemeinsamen Arbeit im landwirtschaftlichen Betrieb, sich gegenseitig wertzuschätzen. Vor allem müsse genau getrennt werden, wann Vater und Mutter auch Chef oder Chefin des Hofnachfolgers seien und dies gut voneinander zu trennen. So sollten Frauen ihre Männer auch nach deren Gefühlen fragen: „Eine gute Ehe ist ein Haus, das jeden Tag gebaut werden muss“, so Kroder.

Mit dem gleichen Thema befasst sich der Landfrauentag auch am Mittwoch, 24. Januar, ab 12.30 Uhr in der Stadthalle Schwabmünchen.

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