1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Wie sich Hegnenbach verändern soll

Altenmünster

11.01.2019

Wie sich Hegnenbach verändern soll

In Hegnenbach soll eine Dorferneuerung stattfinden.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der Gemeinderat überwägt die Übernahme der Kosten zu den neuen Straßen im Ort. Was noch geplant ist bei dem Millionenprojekt im Ortsteil von Altenmünster.

Die Straßen in Hegnenbach könnten unter Bauträgerschaft der Gemeinde Altenmünster gebaut werden. Der Gemeinderat hat sich vorbehaltlich einer genauen Kostenberechnung bereit erklärt, die Trägerschaft zu übernehmen, nachdem tags zuvor der gesamte Vorstand der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung Hegnenbach dieser Lösung zugestimmt hatte.

Damit folgen Gemeinde und Teilnehmergemeinschaft einem Vorschlag von Ludger Klinge, dem Leiter der Abteilung Land- und Dorfentwicklung für den Landkreis Augsburg am Amt für ländliche Entwicklung (ALE) in Krumbach. Er hatte auf die schwer einzuschätzenden Risiken angesichts der schwierigen Bodenverhältnisse in Hegnenbach hingewiesen und höhere Zuschüsse für den Fall in Aussicht gestellt, dass die Gemeinde die Bauträgerschaft übernehme.

Derzeit werden die Kosten für Straßenbau, Brücken und Retentionsräume auf knapp vier Millionen Euro geschätzt. Bürgermeister Bernhard Walter wies darauf hin, dass die Straßen auf jeden Fall in zwei Bauabschnitten erneuert werden müssten, wobei der problematische Bereich, in dem die Gräben für Kanäle mit Spundwänden hatten abgestützt werden müssen, erst im zweiten Abschnitt realisiert werden könne.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Die Gemeinde beauftragt nun ein externes Büro mit der Werkplanung, in die auch die Gestaltung des Dorfplatzes und des Lagerhausplatzes einfließen soll. Anhand der Kostenkalkulation wird sie dann mit dem ALE über die Zuschüsse verhandeln. Danach wird der Gemeinderat endgültig über die Frage der Bauträgerschaft entscheiden.

Keine Verkehrsinsel in Eppishofen

 An der Ortseinfahrt nach Eppishofen von Reutern her wird es vorläufig keine Querungshilfe (vulgo: Verkehrsinsel) geben, die das Tempo der einfahrenden Autos drosseln könnte. Wie Bürgermeister Walter dem Gemeinderat mitteilte, lehnt die Tiefbauverwaltung des Landkreises Augsburg es ab, sich an den Kosten dafür an der Kreisstraße zu beteiligen, solange kein Radweg entlang der Straße gebaut wird.

Die Kosten für eine Querungshilfe einschließlich der notwendigen Fahrbahnverbreiterung belaufen sich laut Walter auf rund 215000 Euro - eine Summe, die die Gemeinde allein nicht tragen könnte. Walter will nun mit Landrat Martin Sailer besprechen, ob das Nein der Kreisverwaltung sich nur auf eine Verkehrsinsel bezieht und ob der Landkreis sich eventuell an anderen Maßnahmen - beispielsweise einer Verschwenkung der Fahrbahn - beteiligen würde, um die Gefahrenstelle zu entschärfen.

Kfz-Werkstatt plant Neubau

 Michael Steppich und Klaus Baumann, deren Betrieb bisher an der Hauptstraße in Altenmünster liegt, wollen eine neue Kfz-Werkstatt im Gewerbegebiet Nord in Altenmünster an der Zusamleite bauen. Den Bauantrag von Baumann & Steppich billigte der Gemeinderat einstimmig.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren