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Zusmarshausen
20.09.2021

Erschossene Katze bei Zusmarshausen: Ermittlungen dauern an

Im Wald bei Zusmarshausen soll eine Jägerin eine wehrlose Katze erschossen haben. Die Ermittlungen dauern an.
Foto: Soko Tierschutz, Screenshot

Eine Jägerin soll bei Zusmarshausen eine in einer Lebendfalle gefangenen Katze erschossen haben. Der Vorfall sorgt für Empörung. Noch immer wird in dem Fall ermittelt.

Rund ein dreiviertel Jahr nach der mutmaßlichen Erschießung einer gefangenen Katze im Landkreis Augsburg durch eine Jägerin dauern die Ermittlungen an. Sowohl die Staatsanwaltschaft Augsburg als auch der Bayerische Jagdverband (BJV) untersuchen weiterhin den Vorfall.

Im Dezember 2020 soll die Jägerin in einem Wald bei Zusmarshausen eine, in einer Lebendfalle gefangene Hauskatze, mit Kopfschüssen getötet haben. Eine Tierschutzorganisation hatte Videoaufnahmen davon veröffentlicht, woraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet wurden. In einer Videoaufnahme des Vorfalls schien das Tier zu leiden, nachdem die ersten Schüsse möglicherweise nicht tödlich gewesen waren.

Erschossene Katze: Jägerausschuss ist erschüttert

Das Ermittlungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ebenso hat der Jägerausschuss von Schwaben nach Angaben einer BJV-Sprecherin noch nicht in dem Fall entschieden. Der Verband hatte den Ausschuss nach der "grausamen Tötung" des Tieres eingeschaltet. "Das, was in den Videos über die Tötung der Hauskatze zu sehen ist, ist nicht tierschutzkonform, nicht waidgerecht und deshalb für uns nicht hinnehmbar", sagte Jägerpräsident Ernst Weidenbusch. (AZ)

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