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Batzenhofen

31.08.2019

„Die 30-Tore-Marke knacken – das wär’s“

Leon Schuster vom CSC Batzenhofen krempelt die Ärmel hoch. Er will in der kommenden Saison die 30-Tore-Marke knacken.
Bild: Oliver Reiser

Leon Schuster vom CSC Batzenhofen-Hirblingen hat sich für diese Saison viel vorgenommen. Was es mit seinem Spitznamen „Zlatan“ auf sich hat

29 Treffer hat Leon Schuster in der abgelaufenen Saison für den CSC Batzenhofen-Hirblingen erzielt. Trotzdem hat es mit dem Aufstieg nicht geklappt. Doch diesmal soll der Sprung aus der B-Klasse unbedingt gelingen. Und der 19-Jährige, der gerade eine Altenpflegeschule absolviert hat, will seinen Teil dazu beitragen. „Die 30-Tore-Marke knacken“, lautet sein Ziel, „das wär’s, das habe ich noch nie geschafft.“ Die Chancen dazu stehen gut, denn in den ersten beiden Spielen hat der Kapitän des CSC, der direkt gegenüber dem Sportgelände wohnt und nach einem Abstecher zur SpVgg Westheim bei seinem Heimatverein „total glücklich“ ist, schon fünf Treffer erzielt. Zuletzt alle vier beim 4:1-Sieg in Bonstetten. „Da war auch ein Geschenk des Schiedsrichters dabei, der mit ein Eigentor eines Bonstetter Abwehrspiels zugeschrieben hat“, gibt Leon Schuster zu. Auch in der AL-Elferkette nimmt er kein Blatt vor den Mund.

Bunte oder schwarze Schuhe?

Ich sage mir immer „schwarze Schuhe“ (lacht) und dann kaufe ich mir doch wieder bunte. Zurzeit spiele ich mit Adidas Nemeziz 17, schwarz-weiß mit neongelben Streifen.

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Ronaldo oder Messi?

Messi, weil er der bessere Fußballer ist und mit menschlich besser gefällt. Ronaldo ist nur ein Top-Stürmer. Aber eigentlich mag ich Zlatan Ibrahimovic am liebsten. Der macht Tore, die macht sonst keiner. In ihn habe ich mich schon als kleiner Bub verliebt. Deshalb ist Zlatan auch mein Spitzname.

FCA oder FCB?

FCA – eindeutig! Das der Verein meiner Generation, meiner Stadt. Den FCA finde ich einfach sympathisch, obwohl es zuletzt auch ein paar Dinge wie mit Caiuby oder Hinteregger gegeben hat. Der FC Bayern geht bei mir gar nicht. Wenn, dann noch Borussia Dortmund. Die stehen bei mit auf Platz zwei.

Weißwein oder Weißbier?

Boah! Weißbier – das verbinde ich mehr mit Fußball und auch Bierzelt. Ich trinke aber auch Weißwein oder Cocktails. Es geht eigentlich alles.

Fisch oder Fleisch?

Fleisch! Ich hasse Fisch! Außer Fischstäbchen. Am liebsten mag ich aber Pizza. Die lasse ich mir bringen oder peppe gefrorene Teile noch selbst auf. Wenn meine Mama kocht, dann sind mit Schweinelendchen mit Spätzle und Champignon-Rahmsoße am liebsten.

Ordnungsfanatiker oder Chaot?

Ach! Chaot. Wenn ich so mein Zimmer anschaue – da sieht es schlimm aus. Ich bin viel zu faul, als dass ich Ordnung rein bringe. Meistens räumt dann die Mama, die Oma oder die Freundin auf.

Plärrer oder Disco?

Ich liebe beides. Beim Plärrer bin ich immer dabei. Aber nicht unbedingt in Lederhose. Damit möchte ich nicht in der Stadt rumlaufen. Ich style mich lieber und brezel mich auf, weil es danach ja in die Disco geht. Das beginnt im Peaches, dann geht’s in den Nox Club. Wenn es billig sein soll, dann Ostwerk.

Helene Fischer oder AC/DC?

Keines von beiden. Aber ich finde es auch nicht so schlimm. Mit AC/DC bin ich aufgewachsen, weil mein Vater ein großer Fan von denen ist, alle CDs hat und auf den Konzerten war. Von Helene Fischer kenne ich nut ein Lied – „Atemlos“. Ich selber höre Hip Hop und R’n’B – aber nichts asoziales.

Kraftraum oder Waldlauf?

Ich gehe schon oft joggen, obwohl ich nicht so ausschaue. Auch im Fitnessstudio bin ich angemeldet, aber da war ich schon ein halbes Jahr nicht mehr. Wird mal wieder Zeit.

Schafkopf oder Playstation?

„Schnauz“ beherrsche ich noch, aber Schafkopf zu lernen war mir dann doch zu viel. Ich spiele Playstation – aber nur FIFA. Fortnight ist mir zu kindisch.

B-Klasse oder A-Klasse?

Eindeutig A-Klasse. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison waren wir ja schon fast oben. Dann hat Anhausen II in der 86. Minute beim bereits feststehenden Meister Wörleschwang noch den Siegtreffer erzielt. Bei einem Unentschieden wären wir aufgestiegen, so hat uns ein Punkt gefehlt. Blöd gelaufen. Vor allem, weil 300 Leute da waren, um mit uns zu feiern. Heuer soll es jetzt auf jeden Fall mit dem Aufstieg klappen. Jürgen Fuchs ist ein Super-Trainer. Da geht etwas voran. Außerdem kann ich von ihm als ehemaligem Stürmer noch viel lernen. Deshalb bin ich auch trotz vieler Angebote auch in Batzenhofen geblieben. Da war zwar sehr verlockend, aber wegen der Kohle mache ich das nicht. (oli)

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