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Bezirksliga Süd

16.08.2019

So ein Pech: 0:1 fällt in der Nachspielzeit

Nicht oft kamen Benedikt Gerstmaier und der TSV Neusäß vor das Neugablonzer Tor. Am Ende macht ein Treffer den Unterschied – so wie am vergangenen Wochenende in Babenhausen, als der TSV mit 1:0 gewann.
Bild: Andreas Lode

Nach 90 torlosen Minuten zwischen dem TSV Neusäß und Olympia Neugablonz passiert’s

Die Niederlage kam in der Nachspielzeit: Mit 0:1 (0:0) unterlag gestern der TSV Neusäß dem BSK Olympia Neugablonz. Die Mannschaft aus Kaufbeuren bleibt damit weiter ungeschlagen.

Eine verlängerte Ecke köpfte Lucas Stumpe unhaltbar für den Neusässer Schlussmann David Schmid in die Maschen (91.). Der hatte zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit bereits eine faustdicke Chance von Michael Henne vereitelt. Auch Stürmerkollege Benjamin Maier hatte Schmid mehrfach geprüft – doch bis dahin gab es kein Vorbeikommen am Torhüter der Neusässer, die in der 81. Minute die große Chance hatten: Der eingewechselte Sascha Tesic stand nach sehenswerter Vorarbeit von Benedikt Gerstmeier allein vor dem Gästekeeper Dennis Staroweit. Doch im Fallen bekam er nicht genügend Druck auf den Ball.

Bis dahin gab es immer wieder Chancen auf beiden Seiten – aber keine davon war zwingend. Kleine Nickligkeiten nahmen dem Spiel vor allem in der ersten Halbzeit die Klasse. Die Allgäuer brachten den Ball anfangs besser unter Kontrolle, sie wirkten kompakter. Erst nach 20 Minuten kamen die Neusässer besser ins Spiel. Auch nach der Pause wirkten die Gastgeber frischer, was sich in einer Chance von Akif Dogan niederschlug – Dennis Staroweit konnte den Ball gerade nach rechts am Pfosten vorbeileiten. Während es die Neusässer mit schnellen und weiten Bällen versuchten, attackierten die Gäste über die Außenbahnen. Eine Ecke brachte schließlich die Entscheidung – ein glückliches Ende für Neugablonz. Das bestätigte Gästetrainer Xhelal Miroci: „Ein 0:0 wäre auch verdient gewesen. Wir hatten aber insgesamt mehr Ballbesitz.“ Der Neusässer Sportliche Leiter Günter Hausmann nahm’s pragmatisch und sagte: „Es hat nicht ganz gereicht, damit muss man leben. Die Niederlage darf uns nicht umwerfen, sondern muss uns stark machen.“ Der Gegner habe unter dem Strich mehr Qualität auf dem Platz gehabt. (mcz)

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TSV Neusäß: Schmid – Schimunek, Kastenhuber, Scherer – Lehrmann (75. Marksteiner), Gerstmeier, Schmuck (46. Tesic), Dogan, Siedlaczek – Müller, Burda.

BSK Olympia Neugablonz: Staroweit – Stumpe, Ozvald, Reichert – Mormina, Henne, Frank, Süß Julian, Süß Tobias (82. Schander) – Maier, Weber (94. Roller).

Tore 0:1 (91.) Stumpe. – Schiedsrichter Eder (Wechingen). – Zuschauer 200.

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