Und täglich grüßt das Murmeltier. Zum vorletzten Heimspiel der Saison 2022/23 erwartet der TSV Gersthofen am Freitagabend den VfB Durach (Anpfiff 19 Uhr, Abenstein-Arena). Und erneut gibt es schlechte Nachrichten beim Tabellenvorletzten. Die Serie an Verletzungen ist die einzige Konstante, mit der die Schwarz-Gelben in dieser Saison aufwarten können.
Es war eine völlig harmlose Szene, ein Schuss aufs Tor, die bei Stefan Heger im Training zu einem Muskelfaserriss führte. „Mindestens“, sagt Trainer Gerhard Hildmann: „Ich hoffe jetzt nur, dass er bis zur Relegation wieder dabei ist.“ Auch Manuel Rosner musste das Training mit einer Blockade Ischias-Blockade abbrechen. „Ich habe schon überlegt, überhaupt nicht mehr zu trainieren. Aber dann fällt einer im Garten vom Baum oder zerrt sich beim Babywickeln“, übt sich Hildmann in Galgenhumor, nachdem er nun nach Ferkan Secgin, Okan Yavuz (beide verletzt) und Rudi Kine (Rotsperre) zwei weitere Kicker aus dem Kader streichen muss.
„Da kann man nichts machen. Alles Jammern hilft nichts. Jetzt müssen halt andere zeigen, was sie können“, setzt Gerhard Hildmann auf Nachwuchsspieler wie Mattias Balder, der beim 1:1 gegen den VfL Kaufering ein Riesenspiel gemacht hat, oder Enis Turan aus der eigenen A-Jugend, der schon viermal Landesliga-Luft schnuppern durfte. „Wir werden alles proboeren. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung“, hofft Hildmann, dass man die Distanz zum auf dem Abstiegsplatz stehenden TSV Hollenbach wahren kann. (oli)