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Hallenfußball: TSV Welden ein starker Dritter

Hallenfußball

TSV Welden ein starker Dritter

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    Zum Heimaturlaub aus Barcelona war Dennis Bader (rechts) angereist und spielte mit dem TSV Welden eine gute Rolle beim UR-Cup. Fotos: Michael Thiel
    Zum Heimaturlaub aus Barcelona war Dennis Bader (rechts) angereist und spielte mit dem TSV Welden eine gute Rolle beim UR-Cup. Fotos: Michael Thiel Foto: x

    Nach drei Jahren Pause ging es am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Wertinger Stadthalle wieder um den UR-Cup, bei dem die Fußballfreunde trotz der gemischten Regularien aus Futsal und Hallenfußball durchaus auf ihre Kosten kamen. Gespielt wurde mit Rundumbande und auf große Tore, aus dem Futsal-Regewerk wurden die kumulierten Fouls (ab dem sechsten Foul Zehnmeter-Strafstoß) und der kleinere, weichere Spielball übernommen. Insgesamt sahen knapp 400 Zuschauer in den 18 Begegnungen 119 Tore und am Ende ein Finale der beiden Favoriten aus der Bezirksliga Nord. Dabei besiegte Gastgeber TSV Wertingen den VfR Jettingen mit 4:2.

    Dabei hatten beide Teams Glück, dass sie nicht schon im Halbfinale aufeinandertrafen. Denn im letzten Spiel der Gruppe A führte der TSV Welden gegen den TSV Wertingen mit 2:1, als die Zeit auf der Uhr eigentlich abgelaufen war, die Schlusssirene aber erst um Sekunden-Bruchteile später erfolgte. Schiedsrichter Ulrich Reiner wertete in diesem Moment noch ein Foulspiel eines Weldener Spielers. Es war das insgesamt sechste, wodurch es einen Zehn-Meter-Strafstoß für den TSV Wertingen gab, den Christoph Prestel zum 2:2-Endstand verwandelte. Auf der Tribüne sorgte das Durcheinander wegen der Schlusssirene für allerlei Gesprächsstoff. Dem TSV Wertingen war dies freilich egal, denn aufgrund des besseren Torverhältnisses wurde er Gruppenerster und traf im Halbfinale auf den SV Erlingen (A-Klasse Nordwest). Beim 7:2 hatte der Bezirksligist wenig Mühe.

    Ganz im Gegensatz zum VfR Jettingen, der im zweiten Halbfinale gegen den TSV Welden eineinhalb Minuten vor Schluss noch 0:2 zurücklag, sich dann aber im Endspurt noch ein 2:2 sicherte und somit ein Neunmeterschießen erreichte. Während der VfR fünfmal traf, scheiterte Weldens Andrei Pascu als erster Schütze an VfR-Keeper Felix Ocker.

    Die Weldener mussten auch im Spiel um Platz drei ins Neunmeterschießen, hatten hier aber gegen den gleichwertigen SV Erlingen (3:3) das bessere Ende, weil Torhüter Paul Greiner zwei Strafstöße abwehren konnte und Erlingen einmal über den Querbalken zielte. Endstand 6:5 für den Kreisligisten aus der Gruppe Augsburg. Nicht nur das Neunmeterschießen sorgte hier für ein wenig Nervenkitzel, sondern auch vorübergehende Probleme mit der Zeitnahme bei der Turnierleitung. Als die Uhr bereits abgelaufen war, ließ Schiedsrichter Richard Mayershofer 20 Sekunden nachspielen – ein Treffer fiel während der „Extra Time“ jedoch nicht. 

    Der mit fünf A-Jugendspielern angetretene Kreisligist SC Altenmünster, der mit einem Durchschnittsalter von 20,33 Jahren die jüngste Truppe aufs Parkett schickte, musste sich im Spiel um Platz fünf dem SV Wortelstetten geschlagen geben.

    Bei der Siegerehrung überreichte Sponsor Ulrich Reitenberger nicht nur Pokale und Auszeichnungen, sondern auch einen Scheck in Höh evon 1.000 Euro für den Verein „Dachskinder e. V“, der Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und schwerer Erkrankung in Schwaben unterstützt. Als bester Torjäger wurde Matteo Komm (7 Treffer) vom VfR Jettingen ausgezeichnet, bester Turnierspieler wurde sein Teamkollege Nico Breskott, bester Torwart war Paul Greiner vom TSV Welden. 

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