Newsticker
RKI registriert 1455 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 13,2
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Augsburg: Der große Drogen-Report: So ist die Lage in Augsburg

Augsburg
21.07.2019

Der große Drogen-Report: So ist die Lage in Augsburg

Die Polizei präsentiert einen größeren Drogenfund: Cannabis finden die Beamten in Augsburg am häufigsten.
Foto: Alexander Kaya (Symbol)

Plus Am Anfang steht eine normale Verkehrskontrolle, am Ende fliegt ein Netz von Dealern auf. Wie Kripo-Chef Gerhard Zintl die Drogenszene in Augsburg einschätzt.

Das Kokain war im Geheimfach eines Koffers versteckt. Zwei Kuriere, eine Frau und ein Mann, brachten den Koffer mit dem Zug von Zürich nach Augsburg. In einem Hotelzimmer in Bahnhofsnähe sollte die Droge dann an einen Augsburger Abnehmer verkauft werden – an einen Mann namens „Hugo“. Rund 1,5 Kilo befanden sich in dem Koffer. Auf dem Augsburger Schwarzmarkt hätte man damit mindestens 90.000 Euro einnehmen können. Doch das Geschäft platzte. Denn „Hugo“ war ein V-Mann der Polizei. Der Deal wurde überwacht, noch in dem Hotelzimmer stellten Polizisten das Kokain sicher. Der Einsatz des V-Mannes hat sich für die Strafverfolger gelohnt. Mehrere Beteiligte an dem Kokaingeschäft wurden inzwischen vom Augsburger Landgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

22.07.2019

Und der Link zur WHO ist sehr interessant. Den muss man allen senden die glauben Canabis ist harmlos.

Permalink
21.07.2019

Zu Peter P.
Natürlich sind die Auswirkungen von Canabis negativ. Genauso wie die von Alkohol.
Und warum Menschen, denen die Gefahr von legalen Drogen bewusst ist, auswandern sollen, ist mir nicht klar.
Es gibt halt keine gute und schlechte Drogen. Es gibt legale und illegale Drogen. Alles ist vielschichtig und komplex, wenn man es hinterfragt. Da gibt es halt keine einfachen Lösungen.

Permalink
21.07.2019

Zu Peter P.
Vor jeder Fussballübertragung kommt Werbung für Bier. Finde ich bescheuert, vorwiegend wenn man bedenkt, dass auch Kinder und Jugendliche zuschauen.
Und Ihr Beitrag liest sich wie eine Verlautbarung der Alkoholindustrie.
Wenn man die öffentlichen Besäufnisse z.B. auf dem Oktoberfest anschaut, sehe ich nichts von Geselligkeit. Da gehts für viele nur ums volldröhnen.
Von den illegalen Drogen habe ich kaum Ahnung. Aber man hört, dass viele Menschen Kanabis in geselliger Runde konsumieren. Finde ich nicht gut, ist aber wohl so.
Klar ist ein guter Wein eine feine Sache (finde ich zumindest). Aber Alkohol ist eine Droge. Da helfen alle Ausreden nichts.

Permalink
21.07.2019

>> Und Ihr Beitrag liest sich wie eine Verlautbarung der Alkoholindustrie. <<

Es ist unschön, wenn Sie Argumente mit Denunziation beantworten.

>> Wenn man die öffentlichen Besäufnisse z.B. auf dem Oktoberfest anschaut, sehe ich nichts von Geselligkeit. <<

Sie müssen halt mit den richtigen Leuten hingehen und die linksgrüne Brille zu Hause lassen.

>> Aber man hört, dass viele Menschen Kanabis in geselliger Runde konsumieren. Finde ich nicht gut, ist aber wohl so. <<

Der WHO glaubt man nur, wenn es gegen den Autoverkehr und Luftschadstoffe geht!?

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/archiv/2016/2016-2-quatarl/aktuelle-who-studie-zum-thema-cannabiskonsum.html?L=0

>> Aber Alkohol ist eine Droge. Da helfen alle Ausreden nichts. <<

Wem das mit dem öffentlichen Alkohol nicht gefällt, dem bieten sich großartige Länder auf dieser Welt zum Auswandern an.

https://www.spiegel.de/panorama/iran-todesurteil-gegen-zwei-maenner-wegen-alkoholkonsums-a-840789.html



Permalink
21.07.2019

Das ist kein Bericht über Drogen sonder über illegale Drogen. Sonst hätte auch über die riesigen Bestände an Bier und Wein (den ich auch gerne konsumiere) usw. berichtet werden müssen.
Solange Werbung für legale Drogen mit tausenden von Alkohlgeschädigten und Toten jählich zulässigen ist, ist das alles ein Hohn. Alkohol ist oft die Einstiegsdroge. Dann ist der Weg nach unten offen. Und die Polizei muss einen Kampf führen gegen Süchtige, hochangesehene kokainsüchtige Geschäftsleute, Kleinkriminelle, die Mafia usw.

Permalink
21.07.2019

Bei Bier und Wein steht vielfach das Geschmackserlebnis an erster Stelle; bei illegalen Drogen ist ausschließliche Ziel die Bewusstseinsveränderung.

Bier und Wein werden vielfach in geselliger Runde konsumiert - Konsumenten illegaler Drogen haben vielfach keine stabilen sozialen Strukturen um sich herum.

Und Werbung für Wein muss man im Alltag schon sehr motiviert suchen - da ist eigentlich nichts. Man muss einfach gelassen sein, wenn sich Menschen mit schädlichen Substanzen selbst schädigen. Und mit den Zahlen der Alkoholtoten ist es wie mit den NOx Toten; es sind vorzeitige Todesfälle, wo sich vielfach auch verschiedene gesundheitliche Risikoprofile überdecken.

Permalink