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Kirche

23.05.2020

Bischof Meier fordert neuen ökologischen Lebensstil

Dr. Bertram Meier wird am 6. Juni zum Augsburger Bischof geweiht.
Bild: Nicolas Schnall/pba

Exklusiv Der Augsburger Bischof Bertram Meier sieht ein deutlich gestiegenes Bewusstsein der Menschen in Fragen des Umweltschutzes.

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ durch Papst Franziskus sieht der Augsburger Bischof Bertram Meier ein deutlich gestiegenes Bewusstsein der Menschen in Fragen des Umweltschutzes. „Es gab sogar konkrete Konsequenzen: Viele Regierungen haben mittlerweile den Kohleausstieg und den Ausbau erneuerbarer Energien in ihren Ländern beschlossen“, sagt Meier im Interview mit unserer Redaktion.

Bischof Bertram Meier: „Dieser Prozess darf nicht verpuffen“

„Jedenfalls wurden die ökologische Frage und der Umweltschutz neu ins Bewusstsein gehoben.“ Manche gingen bei ihrer Einschätzung sogar so weit, dem Text eine entscheidende Rolle zuzuschreiben, „dass bei den Klimaverhandlungen in Paris ein Durchbruch erzielt wurde“. Nun gelte das Erreichte fortzusetzen – auch im kirchlichen Alltag.

„Dieser Prozess darf nicht verpuffen – gerade in der Kirche nicht“, sagt der Bischof. „Wir müssen umkehren zur Schöpfung als dem gemeinsamen Haus Gottes. Das hat mit einem neuen Lebensstil zu tun, auch in der Kirche.“ Sein eigenes Bistum Augsburg werde daher einen Umweltmanager einführen. „Und als Bischof werde ich darauf schauen, dass dieser Umweltmanager mehr wird als ein Feigenblatt“, sagt Bertram Meier.

Lesen Sie auch das ganze Interview: Bischof Meier: „Schutz unserer Erde geht alle Menschen an“

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