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FC Augsburg

01.07.2019

Die neuen Gesichter des FC Augsburg

FCA-Trainer  Martin Schmidt (Mitte) präsentiert die Neuzugänge (von links)  Florian Niederlechner , Noah Sarenren Bazee, Ruben Vargas und Iago
Bild: Matthias Balk,dpa

Der Bundesligist startete gestern in die Vorbereitung auf die Saison. Vier Neuzugänge waren beim Trainingsauftakt dabei. Noch mehr interessierten aber die Spieler, die nicht da waren

 „Wir der FCA“ lautet der Slogan der Mitglieder-Kampagne, die der  FC Augsburg  vor kurzem gestartet hat. Damit will der FCA  die Zahl der Vereinsmitglieder von 15800 auf 20000 erhöhen. „Wir der FCA“ soll aber auch für das neue Gefühl innerhalb der Mannschaft stehen. Mit dem Wir-Gefühl haperte es in der vergangenen Saison. Am Ende schleppte sich der FCA als 15. über die Ziellinie.

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Darum haben Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter und seine Scouting-Abteilung bei der Auswahl der Neuzugänge besonders darauf geachtet, dass sie neben der sportlichen Eignung auch „mit voller Begeisterung hierherkommen, dass sie den FC Augsburg als sehr reizvolle Aufgabe ansehen und einen engagierten und leidenschaftlichen Eindruck machen“ (O-Ton Reuter).

Die fünf neuen Spieler scheinen dieses Kriterium zu erfüllen: Florian Niederlechner (SC Freiburg), Noah Sarenren Bazee (Hannover 96), Ruben Vargas (FC Luzern), Iago (Internacional Porto Alegre) und Mads Pedersen (FC Nordsjaelland). Während sich die vier Erstgenannten zum Gruppenbild mit Trainer Martin Schmidt vor dem Banner mit dem neuen Slogan aufstellten, erholt sich Pedersen noch von der EM mit der dänischen U21, genauso wie Marco Richter (Deutschland) und Kevin Danso (Österreich).

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Damit sind die Transferaktivitäten des FCA noch nicht beendet, wie Schmidt versicherte. „Keine Angst, zwei, drei kommen schon noch.“ Stefan Reuter, der Geschäftsführer Sport, versuchte später, die Erwartungshaltung ein wenig zu dämpfen: „Man kann es nicht ausschließen, aber für uns ist es schön, dass wir schon so viel realisieren konnten.“

Aber es ist kein Geheimnis, dass der FCA noch Planstellen, darunter die des Torhüters, offen hat. Da war zuletzt der Schweizer Yvon Mvogo (RB Leipzig) im Gespräch. Eine weitere Spur führt auch in die Schweiz zu Jonas Omlin, dem 25-jährigen Torhüter des FC Basel.

Auch ein Innenverteidiger wird noch gesucht. Ein Kandidat soll Rick van Drongelen (HSV) sein. Zudem soll das Mittelfeld verstärkt werden. Wie amerikanische Medien berichten, soll Carlos Gruezo (FC Dallas) schon auf dem Weg nach Augsburg zu den medizinischen Untersuchungen sein. Es ist noch genug Zeit, die Transferperiode endet erst am 2. September, da der 31. August heuer kein Werktag ist.

Natürlich beobachteten die FCA-Fans, 50 waren gestern gekommen, gespannt die erste Übungseinheit, die fast eine halbe Stunde später als angekündigt, um 10.30 Uhr, begann. Hauptbestandteil war ein Spiel auf vier kleine Tore und engem Feld. Die Torhüter Andreas Luthe, Fabian Giefer und Benjamin Leneis trainierten mit Torhüter-Trainer Zdenko Miletic.

Doch interessierten die Aussagen zu den Spielern, die noch nicht da waren, mehr als das Geschehen auf dem Rasen. Verletzungsbedingt fehlten zum Trainingsauftakt Felix Götze (OP an der Hüfte), Sergio Córdova (Reha nach Schambein-Entzündung), Alfred Finnbogason (Reha nach Sehnenanriss) und Kilian Jakob (Reha nach Sprunggelenksverletzung). Raphael Framberger (Reha nach Kreuzbandriss) absolvierte eine Laufeinheit.

Die österreichischen Nationalspieler Martin Hinteregger und Michael Gregoritsch werden nächsten Montag in Augsburg zurückerwartet. Ob sie auch kommen? Manager Reuter geht davon aus. Das Pokerspiel mit Eintracht Frankfurt um Martin Hinteregger stockt und Stefan Reuter dementierte Berichte, dass es Gespräche mit Werder Bremen über einen Transfer von Michael Gregoritsch geben soll. Reuter: „Wir verhandeln nicht.“ Muss er auch nicht. Denn die kolportierte Ablöse, die der FCA haben will, soll um die 15 Millionen Euro liegen. Das ist Bremen viel zu viel.

Kein Wiedersehen in Augsburg wird es mit Caiuby und Marvin Friedrich geben. Der Brasilianer hat die Erlaubnis des Vereins, sich um seine Zukunft zu kümmern, anstatt zu trainieren. „Caiuby ist in Gesprächen und kann sich die Zeit nehmen, um mit andere Vereinen zu sprechen“, bestätigt Reuter. Auch Friedrich, den der FCA per Rückholoption (eine Million Euro) von Union Berlin wieder verpflichtete, ist vom Training befreit. Der 23-jährige Friedrich soll gewinnbringend wieder abgegeben werden. Erster Ansprechpartner ist Union, Düsseldorf und der HSV sollen ebenfalls Interesse haben. Reuter wollte dies nicht kommentieren. Er sagte nur: „Die Gespräche laufen, deswegen muss er zum Trainingsauftakt auch nicht da sein. Warten wir die nächsten Tage einfach ab.“

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