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Augsburg

17.04.2016

Feuerwehrhaus ziegelrot gedeckt

Die Dacharbeiten kommen voran: Ralf Bräutigam, Katharina Lang, Richard Gröbner, Alfred Hausmann und Gregor Lang (von links) auf einem mittlerweile vierjährigen, steinigen Weg. Auf dem Gerüst: Georg Demski und Rudolf Loder (von links) und, ganz rechts, Walter Salm.
Bild: Annette Zoepf

Verein „Ensemble Alte Schule“ will viel vom Hochzoller Kern erhalten

Es bleibt spannend auf dem Gelände an der Ecke Friedberger Straße/Salzmannstraße. Seit vier Jahren werkelt ein kleiner Kreis Freiwilliger zusammen mit dem Verein Ensemble Alte Schule Hochzoll, um das ehemalige Feuerwehrgerätehaus sukzessive wieder auf Vordermann zu bringen.

„Das Team funktioniert prima“, sagt Vorsitzender Gregor Lang. „Es ist ein toller Gedanke, der dahintersteckt“, pflichtet ihm sein Stellvertreter Richard Gröbner bei, um zu erklären, warum sich alle so reinhängen. Gemeinsam beschreiben sie das Engagement als Ehrenamts- beziehungsweise Stadtteilinitiative.

Offen liegende Holzbalken 

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Mittlerweile ist das Dach des Feuerwehrgerätehauses neu und ziegelrot gedeckt. Nachdem Architektin Petra Schwab-Quarg die innere Stabilität des Hauses mit offen liegenden Holzbalken sichern ließt, wurden die alten Biberschwanz-Ziegel gegen 5500 neue ausgetauscht. Auch am Anfang dieser Woche waren Spenglermeister Rudolf Loder und Polizist Walter Salm auf dem Haus bei der Arbeit.

Ein Teil der Aktiven ist bereits im Ruhestand, ein anderer kann wegen Freiberuflichkeit mithelfen. Alfred Hausmann, heute in Stadtbergen wohnhaft, ist an dem Projekt interessiert, weil er eigenen Angaben nach in Hochzoll aufgewachsen ist. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist nach Auskunft des pensionierten Lehrers, „viel vom alten Kern Hochzolls zu erhalten“.

Förderung durch Bund und Stadt

Dass sie mittlerweile so weit gekommen sind, haben sie der großzügigen Spende über 10000 Euro von Jörg Klaus zu verdanken. Wie die Vereinsmitglieder sagen, haben aber auch viele kleinere Spenden das Bürgerprojekt unterstützt. Die Förderung durch Bund und Stadt basiere auf einem Nutzungskonzept, vergleichbar einem Business-Plan. Dementsprechend wünschen sich die Vereinsmitglieder ein Mitspracherecht bei der Auswahl des künftigen Trägers. Egal, ob Georg Demski, Walter Salm oder Ralf Bräutigam – alle wollen auch nach Fertigstellung mit im Boot bleiben.

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