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Interessen klaffen auseinander

Interessen klaffen auseinander
Kommentar Von Andrea Baumann
04.04.2019

Ob eine Bürgerwerkstatt alle Probleme in Sachen Umbau des Bürgerhauses Pfersee lösen kann, ist Thema des Kommentars.

Auch wenn die Bürgeraktion Pfersee und die Stadtteil-CSU nicht im Stadtrat sitzen, so haben sie bei der Diskussion um die Bürgerhaus-Erweiterung großen Einfluss auf das Gremium ausgeübt. Die Bürgerbeteiligung vor einigen Wochen war der erste Versuch, die Kritiker zu befrieden und ins Boot zu holen. Jetzt geht es mit einer sogenannten Bürgerwerkstatt in die nächste Runde der Entscheidungsfindung.

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Dass damit das Problem gelöst ist, ist längst nicht gesichert. Auch wenn die Kritiker einer Fortentwicklung des Bürgerhauses aufgeschlossen gegenüberstehen, klaffen bei den Details die Interessen weit auseinander. Letztlich geht es um die Frage: Lässt sich der Wunsch nach einem möglichst geringen Eingriff in die Freiflächen mit dem auch für eine abgespeckte Version erforderlichen Raumkonzept in Einklang bringen?

Zu befürchten ist, dass Familien, um deren Bedürfnisse es eigentlich geht, nach dem Infoabend nun auch der Werkstatt fernbleiben. Eine weitere Portion Schlagabtausch zwischen Stadt und Kritikern wäre Zeitverschwendung pur.

Lesen Sie dazu auch: Bürgerhaus Pfersee: Eine Werkstatt soll es richten


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