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Maxstraße: Weitere Schritte gegen Party-Exzesse sind nötig

Maxstraße: Weitere Schritte gegen Party-Exzesse sind nötig
Kommentar Von Eva Maria Knab
26.07.2020

Das neue Corona-Maßnahmen-Paket der Stadt Augsburg zeigt nach ersten Einschätzungen Wirkung. Doch es müssen braucht wohl noch weitere Anstrengungen.

Ein Taxifahrer brachte es auf den Punkt: Am Wochenende lief das Nachtleben auf der Maximilianstraße deutlich entspannter und friedlicher ab als in den Wochen zuvor. Aber der Mann macht sich auch große Sorgen, ob mit der Masse von feiernden Menschen nicht bald eine Corona-Welle auf Augsburg zurollen wird.

Umsichtiges und differenziertes Vorgehen

Fakt ist, dass die Zustände auf der Partymeile teilweise nicht mehr tragbar waren. Mit ihrem neuen Konzept macht die Stadt jedoch Fortschritte, um Exzesse in den Griff zu bekommen. Der Ordnungsreferent und die Sicherheitskräfte haben – nach allem, was bisher bekannt ist – mit ihrer umsichtigen und differenzierten Vorgehensweise ein Lob verdient. Es ist nicht einfach, strengere Regeln durchzusetzen, aber Feiern im öffentlichen Raum damit nicht abzuwürgen.

Allerdings werden noch mehr Anstrengungen nötig sein, um das Nachtleben in verträgliche Bahnen zu lenken. Denn vielerorts steigen die Infektionen mit Covid-19 wieder stark an. Auch in Augsburg gab es zuletzt mehrere neue Fälle, obwohl die Lage derzeit gut beherrschbar erscheint. Das kann sich schnell ändern. Wer gerne feiert, sollte die Gefahr im Blick behalten und verantwortlich handeln. Im Notfall müsste sonst der Herkulesbrunnen gesperrt werden. Das will wirklich keiner.

Lesen Sie dazu auch: So kommen die neuen Regeln in der Maxstraße an

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27.07.2020

Das gefährlichste an der Corona- Pandemie ist das Herausschieben des unvermeidlichen: Dass eine größerer Teil der Bevölkerung die Infektion durchgemacht hat, immun ist, und die weitere Verbreitung des Krankheitserregers zum Erliegen kommt. Warten auf den angeblich alles rettenden Impfstoff kann keine Lösung sein.

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27.07.2020

Zwar verweise ich nicht gerne auf BILD. Doch hier mal ausnahmsweise:

https://www.bild.de/news/inland/news-inland/corona-in-deutschland-patient-1-ein-webasto-mitarbeiter-im-interview-72085904.bild.html

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27.07.2020

@Georg: Wenn jemand, bei dem die Krankheit Corona voll ausgebrochen ist, keine bleibende Immunität in Form von Antikörpern hat, wie soll dann eine Impfung funktionieren? Hat da schon mal jemand darüber nachgedacht? Welche Medikamente sollen dann überhaupt funktionieren, um einen weiteren Krankheitsausbruch zu überstehen?
Wenn das nicht die Ausnahme sondern der Regelfall wäre, dann sähe es für uns als Gesellschaft nicht so gut aus. Grippeviren mutieren bekannter Maßen und fordern das Immunsystem jeden Winter aufs Neue heraus. Jede Erkältungssaison fordert einige wenige Todesopfer und die Schulmedizin steht dem auch weitgehend hilflos gegenüber. Schützen kann sich nur jeder selbst mit einem möglichst gesunden Lebensführung.

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