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26.03.2015

Nach Raub: 22-Jähriger stellt sich

An der Haltestelle auf der Wertachbrücke spielte sich im Dezember ein brutaler Überfall ab.
Bild: Anne Wall

Brutaler Überfall an der Wertachbrückeist vermutlich geklärt

Der brutale Raubüberfall auf einen 41-jährigen Mann Ende Dezember in Oberhausen ist vermutlich geklärt. Am Dienstag ist die Polizei mit Fotos der beiden Tatverdächtigen an die Öffentlichkeit gegangen – und noch am selben Tag stellte sich einer der mutmaßlichen Täter selbst bei der Polizei. Der 22-Jährige erschien am späten Abend, gegen 23 Uhr, auf einer Polizeiwache in Augsburg und räumte ein, dass er an dem Überfall beteiligt war. Nach dem zweiten Verdächtigen, dessen Identität nach Informationen unserer Zeitung inzwischen auch geklärt ist, fahndeten die Beamten.

Die Täter waren bei dem Überfall an der Tramhaltestelle Wertachbrücke laut Polizei äußerst brutal vorgegangen. Sie waren in der Nacht zum Sonntag, 28. Dezember, gegen 2 Uhr, dort aus einem Bus der Linie 92 ausgestiegen und unvermittelt auf den 41-Jährigen, der an der Haltestelle wartete, losgegangen. Sie drückten ihr Opfer gegen eine Bank und schlugen ihm mehrfach so heftig ins Gesicht, dass seine Nase und das Jochbein brachen. Nachdem die Ermittlungen in dem Fall zunächst wochenlang keinen Erfolg brachten, gab das Amtsgericht Fotos der Verdächtigen zur Veröffentlichung frei. Die Bilder stammen aus der Tatnacht, von der Überwachungskamera eines Linienbusses. Die Gesichter der Männer sind auf den Fotos gut zu sehen. Schnell meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei, die die Männer kennen.

Obwohl die Räuber bei dem Überfall ihr Opfer brutal misshandelten, hatten sie keinen Erfolg. Der überfallene Mann wehrte sich vehement. Er weigerte sich, den von den Tätern geforderten Geldbeutel herauszugeben. Und er verhinderte, dass ihm die Räuber seinen Rucksack entreißen konnten. Der verdächtige 22-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

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