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Nachverdichtung: Das Gesicht der Stadt verändert sich

Nachverdichtung: Das Gesicht der Stadt verändert sich
Kommentar Von Stefan Krog
08.05.2019

In Augsburg fehlt Wohnraum. Das hat Folgen, die nicht alle freuen werden.

Der Druck auf dem Immobilienmarkt wird dafür sorgen, dass sich Konflikte wie in Hochzoll künftig häufiger ergeben: Auf der Suche nach bebaubaren Grundstücken gehen Investoren nun auch in Bestandsviertel, um dort Mehrfamilienhäuser zu errichten. Die Anmutung von Stadtvierteln wird sich verändern, wenn zwischen Einzelhäusern immer mehr Mehrfamilienhäuser auftauchen. Dass eingesessene Anwohner damit nicht einverstanden sind, ist aus deren Sicht nachvollziehbar.

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Die Entwicklung ist gleichzeitig eine logische Folge dessen, dass Augsburg angesichts des Zuzugs der vergangenen Jahre mit einem Mangel an Wohnraum zu kämpfen hat und baureife Grundstücke für neue Wohnungen knapp sind. Eine ungesteuerte Entwicklung am Stadtrand will die Stadt richtigerweise vermeiden, also wird innerstädtisch nachverdichtet. Ungesteuert sollte es aber dort auch nicht laufen. Mit dem Handbuch zu Erweiterungsmöglichkeiten von Siedlerhäuschen hat die Stadt ja schon gezeigt, dass sie regelnd eingreifen kann.

Klar ist aber auch: Neue Wohnungen, keine Nachverdichtung und keine Bebauung von grüner Wiese lassen sich nicht vereinbaren. Das Thema wird auch beim geplanten Bau von geförderten Wohnungen an der Berliner Allee aufkommen, wo wie berichtet möglicherweise auch in die Lechauen gebaut werden soll.

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