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Augsburg

07.03.2020

Peutinger-Gymnasium zieht wohl in die Hermann Schmid-Akademie

Hermann-Schmid-Akademie stellt den Schulbetrieb ein, Privatschule an der Reinölstraße, Schulgebäude
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Wenige Tage nach dem Aus der privaten Hermann Schmidt-Akademie zeichnet sich eine Lösung für das Gebäude ab. In die 2015 errichtete Schule wird wohl das Peutinger-Gymnasium einziehen.

Das Peutinger Gymnasium soll zu Beginn des Schuljahres 2021/22 in das Gebäude der Hermann Schmid-Akademie einziehen. Das geht aus einem Brief von Peutinger-Schulleiter Stephan Lippold hervor, der am Samstag an die Eltern verschickt wurde. Sofern der Stadtrat in seiner Sitzung am 19. März zustimmt, hätte damit das Gymnasium in eineinhalb Jahren eine neue Heimat.

Wie berichtet, muss die private Ende des Schuljahres den Betrieb einstellen. Sie hatte das Schulgebäude erst 2015 neu bezogen - der Förderverein der Schule hatte es für rund 21 Millionen Euro errichtet.

Nachdem er am vergangenen Dienstag erstmals von der Möglichkeit erfahren hat, habe er zusammen mit den Mitgliedern der erweiterten Schulleitung die Sachlage geprüft und das neue Gebäude besichtigt, schreibt Lippold. In die Entscheidung waren unter anderem auch Oberbürgermeister Kurt Gribl, Finanzreferentin Eva Weber und der Ministerialbeauftragte für die schwäbischen Gymnasien, Christoph Henzler eingebunden.

Gebäude der Hermann Schmidt-Akademie ist gut zu erreichen

Das Gebäude mit großzügigen, modernen und neuwertigen Räume liegt in der Sommestraße 59 und sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Verkehrsanbindung werde hinsichtlich der neuen Nutzung der Schule entsprechend erweitert. Hinsichtlich bestehender Ansprüche der Peutinger-Schüler auf einen kostenfreien Schulweg würden Übergangsregelungen geschaffen.

"Der Umzug in ein neues, hochmodernes Gebäude ist angesichts der jetzigen Situation und der Situation in der Augsburger Schullandschaft insgesamt eine einmalig Chance für unsere Schule", freut sich der Schulleiter. Natürlich sei noch vieles zu beachten und im Einzelfall könnten auch Nachteile mit dem Umzug verbunden sein. "Besonders wichtig ist uns, das gute Miteinander, den "Geist" der Schulgemeinschaft auch im neuen Gebäude zu pflegen und weiterzuentwickeln", so Lippold. So wolle man auch gemeinsam mit der Schulfamilie ein geeignetes Konzept zur Würdigung des ehemaligen Peutinger-Schülers Bertolt Brecht im neuen Schulstandort entwickeln.

Peutinger-Gymnasium: Stadtrat muss Vorhaben noch beschließen

"Ich hoffe nun, dass der Stadtrat dieses wohl begründete, überzeugend geplante und gut durchdachte Vorhaben auch tatsächlich so beschließen wird, bin zuversichtlich, dass es uns durch eine gute Zusammenarbeit gelingen wird, diese einmalige Chance zum Wohle der ganzen Schulgemeinschaft zu nutzen", schließt Lippold seinen Elternbrief.

Das Peutinger-Gymnasium leidet seit längerer Zeit unter akuter Raumnot und ist sanierungsbedürftig. Unter anderem wegen einer dringend erforderlichen Brandschutzsanierung kam es zuletzt immer wieder zu Diskussionen. Unter anderem stand dabei auch im Raum, die Schule im Reese-Areal neu zu bauen - also ganz in der Nähe des HSA-Gebäudes.

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.03.2020

Frau Maja S. zur Erinnerung:

Sie haben zwei Fragen vom 08.03. noch nicht beantwortet !


.

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07.03.2020

Trotzdem konnten diejenigen Eltern, die es sich leisten konnten, die Umstände für ihre Kinder besser gestalten.

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07.03.2020

Sozialismus ist - wenn es allen gleich schlecht geht ;-)

Aber passen Sie auf Frau S., dass Sie hier nicht auf der falschen Seite stehen; Herr Wurm setzt in der Sache gerade zum Endspurt an.

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07.03.2020

Oder leisten mussten, weil es in der Stadt Realschulen fast nur für Mädchen gibt. Als Junge und dann noch religionsfrei, hat man sehr wenig Wahl in Augsburg, das ist doch ein Armutszeugnis.

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08.03.2020

Beurteilen Sie es als negativ, wenn Eltern die Umstände für ihre
Kinder besser gestalten wollen/können?

Was ist der "Ausgangspunkt Ihrer Anmerkung" (wie an anderer
Stelle von Ihnen formuliert) "in eine Privatschule abseilen"?

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07.03.2020

Ausschuss für Bildung und Ausbildung vom 3.2.2020

Sitzungsvorlage

>> Bedarfsprüfung für die Neuerrichtung einer staatlichen Realschule im Augsburger Osten <<

https://ratsinfo.augsburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036411061617/411061617/00230041/41-Anlagen/03/Anlage_3_Schreiben_MB_Buchhorn_weitere_Realsch.pdf

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07.03.2020

An die Schüler, Lehrer und Eltern der Schule scheint keiner zu denken, das erste was den politisch verantwortlichen einfällt, ist um das Schulgebäude zu schachern. Soviel Empathielosigkeit und so wenig Solidarität von den anderen Schulen hätte ich nicht erwartet. Es ist eine Schande, manche hier versuchen gar die Schüler gegeneinander auszuspielen.

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07.03.2020

„ Nur wenige Tag nach dem Aus der privaten Hermann Schmidt-Akademie “ und zwar genau seit gestern... zumindest wir... (Kinder, Eltern Lehrer)
Abgesprochenes Spiel ...

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07.03.2020

Also alles schon fix und fertig durchgeplant!
Was mit den HSA-Schülern ist, interessiert schon gar nicht mehr! So funktioniert Politik: Skrupel- und empathielos! Schämt Euch.

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07.03.2020

Überhaupt nicht skrupellos, sondern eine super effiziente Lösung.

Sie müssen auch an die über tausend Schüler des überfüllten und baufälligen Peutinger Gymnasiums denken.

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07.03.2020

Tja, sich erst in eine Privatschule abseilen und dann wieder auf das staatliche System hoffen. So funktioniert das eben nicht.

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07.03.2020

>> Tja, sich erst in eine Privatschule abseilen und dann wieder auf das staatliche System hoffen. So funktioniert das eben nicht. <<

Diese private Realschule gibt es nur wegen der Kapazitätsdefizite bei den staatlichen Realschulen für männliche Schüler!

Gründungsjahr war erst 2008! (Die übrigen Schulen der HSA bestehen schon länger)

Ich habe oben ja mal den Situationsbericht aus der Ratsinfo verlinkt; vielleicht überdenken Sie ja ihr populistisches Gemaule noch mal.

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10.03.2020

@Michael G.
Sie halten es also super effizient, wenn 560 Schüler und 70 Lehrer auf die Straße gesetzt werden?
Das Peutinger Gymnasium und viele andere Schulen sind sanierungsbedürftig und es ist ein Skandal, dass dagegen schon seit vielen Jahren nichts gemacht wurde. Jetzt aber die Augsburger Schüler gegeneinander auszuspielen, zeugt auch nicht gerade von Menschlichkeit.

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07.03.2020

Ein schönes Upgrade für Kriegshaber.

Und eine dringend benötigte Entzerrung der Schulenverteilung auf dem Stadtgebiet.

Mit der Aussage „Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen“ wäre ich aber vorsichtig. Die Linie 35 ist keine ernstzunehmende Buslinie, sondern mehr eine Zick-Zack Verbindung durch die Nebenstraßen.
So einzig leistungsstarke Linie dort ist die 32. Hier ist fraglich ob ein Bus im 1/4h Takt ausreicht, um ein Schulgebäude zu füllen.

Die Linie 32 ist sowieso ein absolves Leistungswunder unter den Buslinien. Vielleicht wäre der Umzug der Schule ein Anstoß um zwischen 07:00-09:00, 12:00-14:00 und 17:00-19:00 ein 10 Minuten Takt einzuführen.

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07.03.2020

Schön, dass sie sich freuen wenn rund 500 Schüler auf die Straßen gesetzt werden. Apropos Entzerrung, wie viele Realschulen für Jungen, die vielleicht auch noch den Ethikunterricht besuchen, gibt es denn in Augsburg?

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07.03.2020

Bald stehen 500 Schüler auf der Straße und sie finden das "ein schönes Upgrade"?

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