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Augsburg

28.04.2015

Platznot: Das Klinikum will schneller bauen

In der Notaufnahme des Klinikums herrscht oft Notstand.
Bild: Anne Wall

Die Lage in der Notaufnahme des Augsburger Klinikums soll verbessert werden - und zwar schnell verbessert werden. Bauprojekte sollen vorgezogen werden.

Die Verantwortlichen des Klinikums reagieren auf die angespannte Lage in der Notaufnahme und auf Intensivstationen. Bauprojekte der Generalsanierung, die für 2020 und später geplant waren, sollen vorgezogen werden. Nach Informationen unserer Zeitung vom Wochenende ist vorgesehen, den Anbau West bereits bis Ende 2018 zu realisieren.

Das 100-Millionen-Projekt wird die Kapazitäten bei der Intensivbehandlung von 100 auf 136 Betten erhöhen. Die Maßnahme gilt als dringend erforderlich. Mangels freier Betten müssen Operationen verschoben und abgesagt werden. Wegen des Engpasses kommt es auch zu Rückstaus in der zentralen Notaufnahme, weil nicht auf Intensiv verlegt werden kann.

Anbau an der Notaufnahme soll bis Ende 2016 fertig sein

Zur Verbesserung der Patientenversorgung soll nach einem aktuellen Beschluss im Verwaltungsrat des Klinikums ein Anbau an der Notaufnahme beitragen. Dieser soll bis Ende 2016 fertiggestellt sein. Das Projekt kostet nach vorliegenden Informationen rund 34 Millionen Euro und wird komplett von Stadt und Landkreis Augsburg finanziert.

Noch befindet sich Schwabens größtes Krankenhaus in kommunaler Hand. Wie berichtet, soll der Freistaat das Haus im Zuge der Umwandlung zur Uniklinik übernehmen. Mit dem Anbau wird die Notaufnahme um neun Kabinen erweitert. Derzeit müssen Patienten oft stundenlang warten, bis sie ärztlich versorgt werden. Die Generalsanierung des Klinikums kostet 350 Millionen Euro. Die Sanierung der Operationssäle wird im Sommer abgeschlossen. Bereits gebaut ist die neue Kinderklinik mit Mutter-und- Kind-Zentrum. Die Sanierung des Bettentrakts in den vier Hochhausflügeln beginnt frühestens 2020.

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