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Großaufgebot an Einsatzkräften

31.10.2011

Polizistenmord in Augsburg: Taucher suchen im Eiskanal

Taucher der Polizei und der Feuerwehr am Augsburger Eiskanal im Einsatz. Bild: Anne Wall
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Taucher der Polizei und der Feuerwehr am Augsburger Eiskanal im Einsatz. Bild: Anne Wall

Im Fall des ermordeten Polizisten Mathias Vieth ist die Polizei heute im Großeinsatz am Augsburger Eiskanal unterwegs. Taucher der Polizei und der Feuerwehr suchen im Wasser.

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften sucht seit Montagvormittag die Polizei den Augsburger Eiskanal ab. Die Ermittler erhoffen sich verwertbare Spuren im Fall ihres ermordeten Kollegen Mathias Vieth zu finden.

Taucher von Polizei und Feuerwehr suchen in den Kanustrecken des Eiskanals nach Gegenständen. In den Armen des Eiskanals wurde für den Einsatz teilweise das Wasser abgelassen. Während am Freitag nach dem Mord die Suche im Siebentischwald noch auf die beiden Täter gerichtet war, konzentrieren sich die Ermittler nun auf jede mögliche verwertbare Spur. Die Polizisten durchkämmen die Böschungen, schauen sogar unter Laub. Bislang jedoch wurde noch nichts Entscheidendes gefunden. In der Sonderkommission Spickel fahnden mehr als 40 Mitarbeiter nach den beiden Unbekannten, teilweise rund um die Uhr. "Wir sind am Limit", sagte ein Sprecher."

Am Tatort, wo der 41 Jahre alte Mathias Vieth erschossen worden war, liegen Blumen und brennen Kerzen. Die Trauer in Augsburg über den erschossenen Polizisten ist groß. Viele Menschen nehmen Anteil. Der FC Augsburg war bei seiner gestrigen Begegnung in Köln mit Trauerflor aufgelaufen. Auf der Facebook-Seite "Augsburg trauert"  bekunden Menschen ihr Beileid und machen ihrer Fassungslosigkeit Luft. 

Die Familie des getöteten Polizisten, wird derzeit von der Polizei abgeschirmt. Der 41 Jahre alte Mathias Vieth, der bei einer Routinekontrolle getötet worden war, hinterlässt eine Frau und zwei Söhne im Alter von 13 und 17 Jahren.

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