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Augsburg

21.02.2020

Radeln: Augsburg ist mit dem Bürgerbegehren nicht alleine

Die Radlnacht ist ein Mosaikstein des Projekts Fahrradstadt. Doch es geht um mehr als einmalige Events.
Bild: Silvio Wyszengrad 

Auch in anderen Städten setzten sich Bürger für bessere Bedingungen in Sachen Radverkehr ein. Wie diese Kommunen reagierten.

Mit seinem Radbegehren steht Augsburg nicht alleine da – in einer Reihe deutscher Städte haben sich in den vergangenen Jahren Initiativen gegründet, die eine Förderung des Radverkehrs auch mit einem Bürger- bzw. Volksentscheid durchsetzen wollen. Fast gleichzeitig zu Augsburg startet in diesen Tagen ein Begehren in Nürnberg, in München war es schon vor einem Jahr soweit. Dort übernahm übrigens der Stadtrat – genauso wie in Regensburg und Würzburg – die Forderungen des dortigen Radbegehrens, sodass es zu keiner Bürgerabstimmung kam.

Das Radbegehren muss erst die nötigen Unterschriften sammeln

Bis es in Augsburg soweit ist, müssen die Initiatoren noch Hürden nehmen. Neben der nötigen Zahl an Unterschriften muss der Stadtrat auch die rechtliche Zulässigkeit der Fragestellung bejahen. Sollte es auch in Augsburg soweit kommen, dass die Forderungen durch Bürgerentscheid oder Übernahme der Forderungen durch den Stadtrat erfüllt werden, könnte das aus Sicht der Initiatoren aber nur der Anfang sein. Denn gültige Beschlüsse des Stadtrats zum Thema Radverkehrsförderung gibt es jetzt ja schon genug. Das eigentliche Thema ist aber die Umsetzung.

Denn in einer gewachsenen Großstadt mit begrenztem Platz bedeutet die Förderung eines Verkehrsmittels meist die Beschneidung eines anderen. Mehr Radwege sind an manchen Stellen damit verbunden, dass Autoparkplätze wegfallen.

Lesen Sie dazu den Artikel von Stefan Krog: Radler sammeln demnächst Unterschriften

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22.02.2020

Von vielen Zielen profitieren auch die Fußgänger, z.B. von der besseren Sichtbarkeit an Kreuzungen. Auch Bus und Bahn nehmenbdie Radler nichts weg.

Ja, der Autoverkehr wird (Platz) verlieren. Aber anders kann man den Anteil umweltfreundlicher Verkehrsarten nicht steigern.

Davon profitierrn letztlich alle: Umwelt, Gesundheit - und auch die verbliebenen Autofahrer. Denn wenn wirklich mehr aufs Rad umsteigen wird es auf den Straßen weniger eng.

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