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06.12.2018

So schön ist der Advent in den Stadtteilen

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Sie kann halt nicht lesen. Sonst würde die Ziege der lebenden Krippe in Kriegshaber niemals den Zettel anknabbern, auf dem um Futterspenden gebeten wird.

Vereine und Arbeitsgemeinschaften bescheren den Bürgern schöne und besinnliche Stunden. Ein Streifzug durch verschiedene Weihnachtsmärkte und Christbaumfeiern zeigt, wie vielfältig das Angebot ist

Magnet für die Augsburger, aber auch für die Touristen, ist sicher der große Christkindlesmarkt auf dem Augsburger Rathausplatz. Aber auch viele Stadtteile stellen einen eigenen Weihnachtsmarkt oder eine -feier auf die Beine und läuten damit den Advent ein. Wir haben einen Streifzug unternommen.

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1 In Oberhausen auf dem Helmut-Haller-Platz bauten Stadtteilvereine, Organisationen und Schulen einen Ring aus Buden um die Feuerschale in der Platzmitte. Hier saßen Kinder und Erwachsene am wärmenden Feuer, dazu spielte auf der Bühne unter dem Christbaum die Bläsergruppe Classik Sound Weihnachtsmelodien. Am Stand der Heinrich-von-Buz-Realschule gab es den „Heißen Heinrich mit Schuss“ oder den alkoholfreien „Apfelbuz“, das SjR-Jugendzentrum verkaufte selbst eingekochte Marmeladen, die Werner-Egk-Schule hatte Windlichter im Angebot. Bei angenehmem, samstäglichem Eröffnungswetter und rauerem Klima am Sonntag gab es unter der Regie der Arge Oberhausen zwei Tage Programm.

2 Beim bereits 37. Pferseer Advent, veranstaltet von der Aktionsgemeinschaft Pfersee aktiv, hatten die Stände für die Tombola neue Foliendächer bekommen. Erstmals als Moderatorinnen führten durch das Programm die Lehrerinnen der Westparkschule Petra Ihn-Huber und Georgia Langguth und kündigten die Vorführungen der Pferseer Kindertagesstätten an. Nervös? „Oh ja“, so Georgia Langguth mit strahlendem Lächeln. Die Kita Herz Jesu zeigte ihren Sternentanz, auch der Nikolaus erwartete die Kinder. Beim Losverkauf für die Tombola durfte Elias als frisch Getaufter das allererste Los ziehen, dazu stimmten die Bläser weihnachtliche Weisen an.

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3 Eine ökumenische Andacht stimmte auf den Adventsmarkt der Arge Kriegshaber im Park bei St. Thomas ein. Die Thomas-Bläser spielten, die erste Adventskerze am Kranz wurde entzündet – der kleine Robert durfte dabei helfen. Pfarrer Dietrich Tiggemann rückte in seiner vorweihnachtlichen Betrachtung den in der Heiligen Familie oft wenig beachteten Josef und seine Rolle in den Mittelpunkt. Später gab es weihnachtliche Leckereien oder Pizza, und der Nikolaus besuchte die Kinder. Auch in den nächsten Wochen gibt es im Park die lebende Krippe mit Ziegen zu bewundern.

4 Im Bärenkeller ging es sportlich in den Advent, die Kinder- und Jugendtanzgruppen der Spielvereinigung Bärenkeller präsentierten ihre einstudierten Choreografien, Kinder des Chors St. Konrad sangen Weihnachtslieder. Wie familiär die kleine, von der Siedlergemeinschaft Bärenkeller Süd-Mitte veranstaltete Christbaumfeier sei und wie groß der Zusammenhalt unter den Bewohnern des Stadtteils, das betonten Stadtrat Peter Schwab sowie Pfarrer Bernd Fischer von der evangelischen Erlöserkirche und sein katholischer Kollege Bernd Weidner unisono.

5 Beim Kulturwinter, dem Adventsmarkt am Kulturhaus Abraxas, gab es am Stand von Dorothea König und Michaela Jirousch Dinkelspelz-Yogakissen, Engel und Likör zu kaufen. Wer hochwertige, originelle kleine Kunstwerke, Dekoartikel und Accessoires aus den Bereichen Upcycling und Textil sowie Schmuck suchte, wurde an zwei Tagen fündig. Umrahmt wird der Markt mit einem Livemusik-Programm, das vom Verein Kuki Musikkultur für Augsburg und der Musikwerkstatt im Abraxas zusammengestellt wird. Auch ein Abstecher ins benachbarte Märchenzelt war möglich.

6 Schon am Freitagabend startete die Jakobervorstadt in den Advent mit einer ökumenischen Andacht in St. Jakob und dem traditionellen gemeinsamen Schmücken des Weihnachtsbaumes zu Musik der Bläsergruppe neben dem Jakobsbrunnen. Der Stadtteilverein Jakobervorstadt und Pfarrer Friedrich Benning begrüßten auch sechs Damen aus dem evakuierten Gebäude am Oberen Graben. Sie saßen im Gemeindesaal gemütlich an einem großen Tisch beisammen, zusammen mit Bürgermeister Stefan Kiefer und den Vertretern des Stadtteilvereins. „Jetzt sind wir schon besser eingerichtet in den Bungalows, ich habe einen Fernseher und einiges mehr inzwischen“, erzählte Anneliese Binninger, eine der ausquartierten Bewohnerinnen.

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