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20.07.2020

Vergebliche Suche nach Mann im Lech

Polizei geht von Tod eines 60-Jährigen aus

In Augsburg und Gersthofen haben Rettungskräfte am Freitagabend bis etwa 23.30 Uhr nach einem 60-Jährigen gesucht, der gegen 19 Uhr in den Lech gefallen war. Sein Begleiter alarmierte unverzüglich die Notrufzentrale. Der Verunglückte sei am Ufer abgerutscht und in den Fluss gestürzt. Wie ein Sprecher der Polizeieinsatzzentrale unserer Redaktion am Samstag auf Nachfrage mitteilte, sei der Mann am Freitagabend im Bereich der A8-Autobahnbrücke bäuchlings im Wasser treibend von Einsatzkräften gesichtet worden.

Gerettet werden konnte der Verunglücke nicht. Die starke Strömung riss den Mann mit, trübe Wassermassen erschwerten die Sicht. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann nur noch tot gefunden werden kann. Am Abend wurde unter anderem mit einem Polizei-Hubschrauber und dem Rettungshubschrauber der Uniklinik Augsburg nach dem Vermissten gesucht. Selbst der Einsatz einer Wärmebildkamera führte aufgrund der schlechten Wasserbedingungen nicht zum Erfolg. Zeugen berichteten zudem von etwa 20 Polizei- und Rettungswagen, die an der Schillstraße im Einsatz waren. Nach Angaben der Polizei wurde am späteren Abend auch am Lech in Gersthofen und Ellgau gesucht.

Um etwa 23.30 Uhr beendeten die Einsatzkräfte die Suche nach dem Vermissten. Bislang gebe es keine Spur von der gesuchten Person, hieß es von der Polizei am Sonntag. Da der Lech aktuell viel Wasser führe und die Wehre geöffnet seien, könne sie auch weit abgetrieben worden sein. (AZ)

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