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  3. Augsburg: Vor dem AfD-Parteitag in Augsburg steigt die Anspannung

Augsburg
25.06.2018

Vor dem AfD-Parteitag in Augsburg steigt die Anspannung

Rund 2000 Menschen demonstrierten im Jahr 2016 auf dem Augsburger Rathausplatz gegen einen Auftritt der damaligen AfD-Chefin Frauke Petry im Rathaus.
Foto: Annette Zoepf (Archiv)

Zum Bundesparteitag werden am Wochenende rund 600 Delegierte der Alternative für Deutschland erwartet – und deutlich mehr Demonstranten und Polizisten.

Politisch ist von dem Bundesparteitag in Augsburg nicht viel zu erwarten. In der AfD stehen derzeit keine Wahlen an. Dass bei dem Treffen der Partei am Wochenende Grabenkämpfe ausgetragen werden könnten, zeichnet sich zumindest bis jetzt nicht ab. Die rund 600 Delegierten werden von der Polizei abgeriegelt auf dem Messegelände tagen. In der Stadt wird man davon nicht viel mitbekommen. Umso stärker wollen dafür die Gegner der AfD in der Stadt Flagge zeigen. Mehrere Demonstrationen und Kundgebungen sind angemeldet. In der Stadt ist eine Verunsicherung spürbar, seit im Internet ein mutmaßlich von Linksextremisten verfasster Aufruf zu Krawallen aufgetaucht ist. Viele stellen sich die Frage, was von den Protesten zu erwarten ist.

AfD-Parteitag in Augsburg: Polizei hofft auf friedlichen Protest

Beantworten kann die Frage auch die Augsburger Polizei nicht. Es lasse sich schwer vorhersagen, wie viele AfD-Gegner am Wochenende nach Augsburg reisen werden, sagt Polizeisprecher Thomas Rieger. Auch die Polizei hofft darauf, dass die Proteste gegen den Parteitag weitgehend friedlich bleiben. So wie das in der Vergangenheit in Augsburg der Fall war. Die Polizei hat sich aber auch auf Gewalttäter eingestellt. Rund 2000 Beamte sollen während des Parteitags am Samstag und Sonntag im Einsatz sein, dazu kommen Einheiten aus anderen Bundesländern in die Stadt. Es wird der bisher größte Polizeieinsatz in der Augsburger Geschichte. Die Polizei hat angekündigt, dass sie sich strikt neutral verhalten werde. Man werde friedlichen Protest ermöglichen und schützen, aber auch konsequent gegen mögliche Straftäter vorgehen, so die Ansage im Vorfeld.

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Die Diskussion ist geschlossen.

26.06.2018

>> Mehrere linke Gruppen, vor allem aus Norddeutschland, haben nach Informationen unserer Redaktion in der Szene angekündigt, dass sie lieber zum linksalternativen Musikfestival „Fusion“ fahren, welches ebenfalls am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. <<

Ein bemerkenswertes Festival - 4 Tage Ferienkommunismus mit viel Musik und vegan/vegitarischem Essen. Leider so weit weg...

http://www.fusion-festival.de/de/2018/tickets/no-ticket-no-entry/

>> Bis vor ein paar Jahren kamen zunehmend mehr und am Ende viele Tausende Fusionist:innen ohne Ticket und haben sich auf die eine oder andere Weise auf das Festival geschummelt. Dem mussten wir 2014 mit einem doppelten Zaun und viel Security einen Riegel vorschieben, um die Zukunft des Festivals nicht zu gefährden.

Der Zaun ist hässlich, die Fusion aber umso entspannter und diese zunächst umstrittenen Maßnahmen werden von fast allen als Erfolg gewertet.

Daher: Der Zaun bleibt, die Secu kommt wieder und auch dieses Jahr heißt es:
NO TICKET – NO ENTRY! <<

Doppelzaun und Secu(ritate) - ich liebe euch doch alle !

25.06.2018

>> Unklar ist auch, wer hinter einem sogenannten Krawall-Reiseführer steckt... <<

Niemand aus der Region mit Ortskenntnissen - da sind herrliche Lachnummern drin. Oder sind Linke inzwischen so dumpfbackig?

Da verbreitet man munter das Märchen, dass der HBF nur über den Südtunnel zu verlassen wäre, man aus Vorsicht vor Polizeisperren schon in Westheim (Wanderausflug?) aussteigen soll und die Polizei die vermutete Gefangenensammelstelle doch über eine Tramtrasse anfährt. Der Zug aus München fährt nur alle Stunde (Brecht oder Bahn.de das ist hier die Frage) und man kann sich auch aus mit Bahn und Auto aus Süden "anschleichen" - ist die Polizei bei den Machern so verblödet?

Willkommen in Augsburg - je mehr Krawall desto besser für die CSU - also demonstriert und gut ist es.