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Augsburg

29.01.2020

Was ist an den Warnungen vor Giftködern in Augsburg dran?

Bringt man dem Hund schon früh bei, auf bestimmte Kommandos zu hören, kann man das Risiko minimieren, dass er beim Gassigehen einen Giftköder frisst.
Bild: Uwe Zucchi (dpa)

Auf öffentlichen Plätzen in Augsburg und in sozialen Medien kursieren Warnungen vor Giftködern. Bislang gibt es aber nur einen Verdachtsfall in Pfersee.

Immer wieder werden in den sozialen Medien sowie an öffentlichen Plätzen, Warnungen vor angeblichen Giftködern verkündet, erklärt die Augsburger Polizei. Auch in den vergangenen Tagen sollen sich demnach im Bereich Pfersee vermeintliche Vorfälle mit Giftködern ereignet haben. Während die Meldungen in den sozialen Medien rasant verbreitet werden, unterbleibt oft eine Anzeige des Hundehalters bei der Polizei.

Giftköder: Auffällige, schwarze Körner in einem Stück Leberkäse

Am Dienstag vergangener Woche meldete eine Hundehalterin aus Pfersee bei der Polizei einen entsprechenden Verdacht. Der Hund der Frau hatte im privaten, abgegrenzten Garten in der Hessenbachstraße ein Stück Leberkäse gefunden und gefressen. Die Hundehalterin erkannte laut Polizei auffällige, schwarze Körner in dem Stück Leberkäse und fuhr umgehend in die Tierklinik. Hier konnte der Hund nach erfolgter Behandlung soweit unversehrt entlassen werden. Das übrig gebliebene Stück Leberkäse wurde durch die Polizei sichergestellt.

Weitere derartige Ereignisse wurden bei der Polizei bisher nicht angezeigt. Hundehalter werden gebeten, sich umgehend bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden, sollte ihr Hund in einen solchen Vorfall verwickelt sein. Denn nur so können tatsächliche Fälle von Giftködern verifiziert werden.

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