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Zoff am Kaisersee: Ein neuer FKK-Platz als Lösung?

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Kommentar Von Eva Maria Knab
15.04.2019

Am Augsburger Kaisersee eskaliert der Streit zwischen Anglern und FKK-Badegästen. Wie eine Lösung aussehen könnte.

In München gehören die Nackerten im Englischen Garten quasi schon zum Stadtbild. In Augsburg gehen FKKler ihrem Freizeitvergnügen am eher abgelegenen privaten Kaisersee nach. Die Frage ist, ob das auf Dauer so bleiben kann und soll.

Zwischen dem Eigentümer des Sees, dem Lechfischereiverein, und den FKKlern gibt es seit vielen Jahren immer wieder Zoff. Beide Seiten haben nachvollziehbare Interessen. Und es sieht nicht danach aus, dass die streitenden Lager irgendwann zu einer friedlichen Lösung finden. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Kaisersee keine Sanitäreinrichtungen und auch große Parkplatzprobleme gibt.

In Bayern gibt es kein Nacktbadeverbot mehr

Alles spricht dafür, die Probleme von einer ganz anderen Seite anzugehen. Könnte man nicht ein attraktives FKK-Angebot an anderer Stelle in Augsburg schaffen? In Bayern gibt es seit Oktober 2013 kein grundsätzliches Nacktbadeverbot mehr. Das Innenministerium hat es in die Hand der Kommunen gegeben, ob sie für ihren Bereich ein Verbot erlassen und Ausnahmen festlegen. Insofern hätte die Stadt alle Möglichkeiten, einen FKK-Strand einzurichten. Nur den Kopf in den Sand zu stecken und sich für „nicht zuständig“ zu erklären, das hilft keinem weiter.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Kaisersee: Nackte liegen im Clinch mit Anglern

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