In Augsburg entsteht eine Anlaufstelle für Betroffene des sogenannten Post-Vac-Syndroms. Wie die Verantwortlichen mitteilen, hat sich eine Selbsthilfegruppe für Menschen gegründet, die unter schwerwiegenden Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung leiden. Die Gruppe trifft sich ab 1. Februar 2023 zweimal im Monat, jeweils am ersten und dritten Mittwoch. Die Räumlichkeiten stellt das Gesundheitsamt Augsburg zur Verfügung (Karmelitengasse 11), die Termine sind jeweils von 17 bis 19.30 Uhr. Bislang gibt es im Raum Augsburg kaum spezifische Hilfsangebote für Betroffene, am Selbsthilfezentrum (SHZ) München entstand im vergangenen Spätsommer eine Selbsthilfegruppe.
Nebenwirkung nach Corona-Impfung: In Augsburg entsteht Post-Vac-Selbsthilfegruppe
Schwerwiegende Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung, die über das übliche Maß – Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen – hinausgehen, sind sehr selten. Die Beschwerden sind enorm vielfältig. Sie reichen von Erschöpfung, Schwindel und Herzrasen über Konzentrationsstörungen bis hin zu gravierenden neurologischen Problemen. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonen, angesichts des sensiblen Themas Post-Vac-Syndrom sei ein "offener und sachlicher Austausch auf wissenschaftlicher Basis" wichtig. Hass, Hetze oder extremistische Ansichten würden nicht geduldet. Es gehe darum, Betroffenen weiterzuhelfen, also etwa Erfahrungen auszutauschen oder medizinische Ansprechpartner zu vermitteln. Interessierte können sich per E-Mail unter augsburg@postvac-shg.de melden. (kmax)