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Augsburg: Augsburg hält durch – das Klimacamp in Nürnberg hört nach 600 Tagen auf

Augsburg

Augsburg hält durch – das Klimacamp in Nürnberg hört nach 600 Tagen auf

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    Das Klimacamp in Augsburg ist am Moritzplatz.
    Das Klimacamp in Augsburg ist am Moritzplatz. Foto: Silvio Wyszengrad

    Das Klimacamp in Augsburg, über das gegenwärtig kontrovers diskutiert wird, ist das älteste in Deutschland. Start war am 1. Juli 2020. Überwiegend junge Klimaschützerinnen und Klimaschützer schlugen ihre Zelte neben dem Augsburger Rathaus auf. Seit Ende 2021 sitzen die Klimacamper am Moritzplatz. Sie wollen bleiben, wie sie immer wieder betonen. Auch in Nürnberg gibt es ein Klimacamp. Es wurde im September 2020 gestartet. Nun kommt dort das Aus.

    Nach 600 Tagen wollen die Klimacamper in Nürnberg ihre Aktion beenden. Am Freitag in dieser Woche ist die Abschlusskundgebung, wie sie in einer Mitteilung informieren. Zum anstehenden Aus heißt es: "Es ist Zeit für neue Aktionsformen in Nürnberg. Die stille Mahnwache für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit wird auf dem Sebalder Platz beendet."

    Auch in Augsburg ist das Klimacamp rund um die Uhr besetzt

    Seit 3. September 2020 steht nun das Klimacamp auf dem Sebalder Platz in Nürnberg. "Seitdem waren wir ununterbrochen, rund um die Uhr im Klimacamp anwesend", heißt es. Es ist eine vergleichbare Situation mit Augsburg. Auch hier ist das Camp rund um die Uhr besetzt. Dies ist aufgrund der Auflagen nötig.

    Wie die Nürnberger Aktivisten betonen, hat der fast zweijährige Einsatz im Camp "eine starke Gemeinschaft geformt". Am Freitag, 29. April, werde man nach genau 600 Tagen die Zelte abbrechen. Es sei an der Zeit für neue Aktionsformen in Nürnberg, "auch, da die Organisation eines solchen Klimacamps viele Kapazitäten verbraucht, die zur Durchführung anderer Aktionen fehlen".

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