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Augsburg
05.01.2022

Dem Virus auf der Spur: Eine Tour durch das Augsburger Gesundheitsamt

Feldwebel Mike L. (links) und Oberstabsgefreiter Henrik V. (rechts) vom IT-Batallion Dillingen erhalten von Boris O. und Marion Benda (Index-Steuerung) eine Schulung.
Foto: Peter Fastl

Plus 300 Menschen versuchen am Gesundheitsamt, Corona zu zügeln. Die Auseinandersetzung mit dem Virus ist auch eine mit Bürokratie und einer immer müderen Bevölkerung. Ein Besuch.

Noch ein Blick auf den Bildschirm, kurz das Headset zurechtrücken, ein Durchatmen. Dann klingelt es. Einmal, zweimal, dreimal. Als sich eine weibliche Stimme meldet, spult Beata Gelfert ihren Text ab: "Ja, schönen guten Tag, Gelfert hier vom Gesundheitsamt der Stadt Augsburg. Sie werden es ja schon gehört haben, das mit dem Fall in der Kindergartengruppe vom Franz. Geht es ihm denn gut?" Aus dem Kopfhörer ertönt ein blechernes "Ja, kein Symptome". Gelfert spricht die Quarantäne aus, gibt der Mutter noch ein paar Hinweise. Dann, nach vier Minuten, endet das Gespräch mit einem routinierten "Bleiben Sie gesund". Gelfert, 58 Jahre, blond, Lippenstift und Fingernägel in Rosa, sitzt an ihrem Schreibtisch im Augsburger Gesundheitsamt und grinst. "Ein vorbildlicher Anruf", sagt sie. Es ist kurz nach 16.30 Uhr, von draußen kündigt sich die Nacht an. Franz war Nummer eins auf der Liste, jetzt folgt der Rest.

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07.01.2022

Was hat denn der Nagellack und der Lippenstift einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes mit Corona zu tun?
Vielleicht trägt einer der Soldaten einen Drei-Tage-Bart, oder eine rosa Unterhose?
Warum wird FRAU immer auf Äußerlichkeiten reduziert?

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