Der Tod ist Alltag auf der Corona-Intensivstation am Uniklinikum. Weit über 500 Augsburgerinnen und Augsburger sind bislang im Zusammenhang mit dem Virus ums Leben gekommen, die meisten davon dort. Und doch gibt es einzelne Fälle, die sich dem Personal eingebrannt haben. Weil sie an Tragik kaum zu überbieten sind. An der Grenze zwischen Leben und Tod kann das Virus besonders gnadenlos wüten. So standen in den Gängen der Intensivstation sehr selten zwar, aber doch zu oft Männer, aus denen gerade Väter geworden waren - und die gleichzeitig den Tod ihrer Partnerin zu beklagen hatten. Corona hatte aus ihren Kindern Halbwaisen gemacht.
Augsburg