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Augsburg
12.06.2021

Ein Blick in die Geschichte zeigt: Fortschritt ist immer Fluch und Glück zugleich

300 Jahre Auswanderung aus Schwaben: Im Nachbau einer Ulmer Schachtel feierten Nachfahren 2012 den Aufbruch ihrer Familien auf der Donau.
Foto: Roland Furthmair

Als Fürsten die Fremden riefen und Einheimische das Fremde fürchteten: Eine Tagung über Gewinn und Verlust beim Wandel der Lebensbereiche.

Die gute alte Zeit – wie viele trauern ihr nach angesichts eines rasanten Wandels aller Lebensbereiche. Die Erfahrung von Verlust durch Fortschritt ist jedoch beileibe nicht neu. Auf Spurensuche begab sich eine Online-Tagung von Universität Augsburg und Bezirk Schwaben. Deutlich spürt die Sprachforscherin Edith Burkhart-Funk das Verschwinden unserer Dialekte. Aus dem Bub wird der Junge, aus schlecken wird lecken, aus der Stiege die Treppe. Süddeutsche Mundart wird als derb und ungebildet empfunden. Der Duden erhebt Wortformen zur Norm, auch wenn alternative Bezeichnungen stärker verbreitet sind. Edith Funk forderte mehr Toleranz gegenüber Dialektsprechern, denn: „Sprache ist die Heimat, die man immer bei sich hat.“ Dialektsprecher zu diskriminieren, vernichte Menschlichkeit.

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