Im Vergleich zu Prachtbauten wie dem Augsburger Rathaus kommt das Wertachbrucker Tor zwischen Eisstadion und Fischertor auf den ersten Blick unscheinbar daher. Als Teil der Stadtmauer im 14. Jahrhundert erbaut, hat der Turm seine heutige Optik – wie sollte es anders sein – dem Stadtbaumeister Elias Holl zu verdanken. Im Inneren finden sich nicht nur eine spätmittelalterliche Rauchküche und die Räumlichkeiten der Augsburger Schreinerinnung. Wer sich 107 Stufen hinaufkämpft, wird außerdem mit einem schönen Blick über die Stadt belohnt. In der Regel ist das Wertachbrucker Tor allerdings nicht frei zugänglich. Es sei denn, es ist der zweite Sonntag im September: der Tag des Offenen Denkmals.
Tag des Offenen Denkmals