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  3. Lesetipp: Die Augsburger Puppenkiste ist Exportschlager – und jetzt auf TikTok ein Hit

Lesetipp
12.11.2022

Die Augsburger Puppenkiste ist Exportschlager – und jetzt auf TikTok ein Hit

Die Marionetten der Augsburger Puppenkiste hat er schon als Kind imitiert: Tom Böttcher ist Schauspieler aus Hamburg – und sehr erfolgreich mit Kurzvideos auf TikTok und Instagram.
Foto: U. Wagner /T. Böttcher / S. Wyszengrad

Ein Hamburger Schauspieler imitiert die Technik des Marionettentheaters – und begeistert auf TikTok Millionen. Doch worin liegt die Faszination der Puppenkiste und was sagt ihr Chef zum Internet-Hit?

„Eine Insel mit zwei Bergen ...“ – und ein junger Mann im Bett, offenbar gerade erst aufgewacht: Es heben sich langsam die Arme, wie von Geisterhand schält sich die Bettdecke beiseite, mit einem Ruck steht er senkrecht in der Luft und reibt sich die Augen. Das 20-Sekunden-Video beginnt gerade erst, da hat sich das Lummerlandlied schon fest in die Ohren gebohrt. Gemeinsam mit den übergroßen Gesten und einer gewissen Steifheit in den Bewegungen bleibt kein Zweifel: Schauspieler Tom Böttcher imitiert die Augsburger Puppenkiste – und zwar nur mit seinem eigenen Körper. In bester Marionettenmanier bewegt sich der Hamburger – und begeistert im Internet Millionen Nutzer.

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Dabei begann alles mit einem Partytrick: Wenn Böttcher unter Freunden Marionetten nachmachte, hätten sich alle köstlich amüsiert, erzählt der 28-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion. Im Oktober versuchte er erstmals, die Sketche zu filmen und zusammenzuschneiden. Aber nur zum Spaß, wie er beteuert: „Erst mal bin ich davon ausgegangen, dass ich nicht viele Leute erreiche, weil ich dachte, dass die Zielgruppe nicht auf TikTok unterwegs ist.“

Doch das Gegenteil ist der Fall: „Es kennen alle Leute die Augsburger Puppenkiste. Und alle lieben sie! Da bin ich wohl doch nicht der Einzige.“ Versehentlich habe er ganz vielen Menschen eine große Freude gemacht und sie an ihre Kindheit zurückerinnert, stellt Böttcher fest und klingt selbst überrascht.

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Die Augsburger Puppenkiste war die erste TV-Kindersendung nach dem Krieg

Doch tatsächlich: An der Augsburger Puppenkiste kommt man kaum vorbei. Sie ist eine Institution, ihre Charaktere haben die Kindheit von Generationen geprägt – und das weit über die Fuggerstadt hinaus. Im kommenden Jahr wird Schwabens bekanntester Kulturexport 75 Jahre alt. Nach ihrer Gründung 1948 im Heilig-Geist-Spital hat sich die Puppenkiste in den 50er und 60er-Jahren schnell zum TV-Schlager entwickelt.

Als erste Kindersendung überhaupt im deutschen Fernsehen der Nachkriegszeit wurde 1953 „Peter und der Wolf“ live übertragen. Jim Knopf, Urmel aus dem Eis, Kater Mikesch und Co. waren Publikumserfolge und wurden für viele Kinder zu Identifikationsfiguren. Dabei ist die Puppenkiste heute weit mehr als nur klassisches Marionettentheater.

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FCA, Kultusministerium, Polizei: Immer wieder gibt es Kurzvideos der Puppenkiste

Nicht nur in Augsburg, sondern in ganz Deutschland sind die Figuren zuletzt immer wieder präsent: Der FCA feiert im heimischen Stadion mit dem Lummerlandlied seit Jahren seine Tore und überreicht seinen Gegnern zur Begrüßung statt eines Wimpels Marionetten.

Auch die Polizei im Freistaat hat sich in der Puppenkiste prominente Unterstützung geholt: Kasperl und Co. warnen in Video-Kampagnen vor Gefahr durch Telefonbetrüger. Und in der Corona-Pandemie waren die Charaktere sogar für das Kultusministerium im Einsatz, um den Kindern in Schulen und Kitas zu erklären, wie man richtig PCR-Lolli-Tests macht.

Überhaupt zeigt sich Puppenkisten-Leiter Klaus Marschall sehr offen für Kurzclips in den sozialen Netzwerken – auch im aktuellen Fall. Die Faszination für die Puppenkiste in die nächste Zuschauergeneration zu tragen, ist eine der Herausforderungen für ihn und sein Team. Dass mit Tom Böttcher nun ein Hamburger Schauspieler die Machart seines Marionettentheaters kopiert, stört Marschall nicht im Geringsten: „Das hat er ja witzig umgesetzt, das finde ich wirklich ganz nett!“

Tom Böttcher imitiert die Augsburger Puppenkiste – er ist nicht der erste

Dabei ist Böttcher nicht der Erste, der sich vor der Kamera wie eine Marionette bewegt. Auch TV-Komiker Harald Schmidt bezog sich einst in seiner Late-Night-Show auf die Puppenkiste. Für Marschall sind die Imitationen eine willkommene Aufmerksamkeit: „Wir freuen uns über die Werbung – wir selbst halten uns da ja eher zurück.“ Viele Menschen erinnerten sich sehr gern an die Filme ihrer Kindheit, aber wüssten gar nicht, dass es das Theater immer noch gibt, sagt der Puppenkisten-Leiter.

Auch ihr jüngster Imitator Böttcher ist großer Fan und hat viele Filme auf VHS-Kassetten gesehen: „Die Körperlichkeit der Marionetten habe ich schon immer toll gefunden: Die bewegen sich sehr groß und theatral.“ Besonders fasziniert den Hamburger am Marionettentheater das gezielte Spiel mit den schauspielerischen Mitteln, sagt er: "Man sieht zwar permanent die Schnüre der Puppen, aber diese Illusion funktioniert, wenn man sich nur darauf einlässt."

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Zwar erkenne man als aufmerksamer Zuschauer genau, wie viel Handarbeit dahintersteckt, nehme die Geschichte aber dennoch wahr: "Das zeigt: Es muss nicht immer so ein Hyper-Realismus sein, der Inhalt funktioniert trotzdem!" Live vor Ort im Heilig-Geist-Spital hat der Schauspieler die Vorstellungen der Puppenkiste aber noch nie verfolgt. Ob das so bald klappt, darauf will sich der 28-Jährige nicht festlegen. Puppenkisten-Chef Marschall würde sich jedenfalls freuen: „Wenn er kommt, soll er nur kurz vorher anrufen. Dann können wir mal einen Direktvergleich organisieren.“

Wegen Geldsorgen ist die Zukunft der Augsburger Puppenkiste ungewiss. Warum es dennoch Grund für Optimismus gibt, verrät Puppenkiste-Chef Klaus Marschall im Podcast "Augsburg, meine Stadt". Außerdem sagt er, warum das Figurentheater auch nach 75 Jahren noch fasziniert und was passiert, wenn während einer Vorstellung ein Faden reißt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.11.2022

Schon als Kind habe ich die Puppenkiste geliebt. Als Erwachsener kam die Erkenntnis dazu, wie hilfreich es ist, die Fäden an den Darstellern auf der Bühne zu sehen - wobei die "Strippenzieher" auch im Theater immer im Hintergrund bleiben.