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Kuhsee-Triahtlon

22.07.2019

Fackeln leuchten Läufern den Weg

Eine ganz besondere Stimmung herrscht beim Nachtlauf, der traditionell seit einigen Jahren am Abend vor dem Kuhsee-Triathlon stattfindet. Ein Heißluftballon und Fackeln wiesen den über 500 Läufern den Weg.

Der Nachtlauf ist zur Tradition geworden und findet immer mehr Anhänger. Über 500 Starter waren diesmal dabei. Ein 21-Jähriger aus Ottmaring ist am schnellsten

Dass dieser Abend am Augsburger Kuhsee kein gewöhnlicher ist, zeigt sich beim Erreichen des Südufers. Sportlich gekleidete Menschen in orangen T-Shirts laufen über die Kieswege, direkt am Wasser sind zahlreiche Stände aufgebaut, Zelte und ein Heißluftballon. Die orange gekleidete Menschenmenge besteht aus Sportlern, die dem Start des Nachtlaufs entgegenfiebern. Er ist der erste Teil des Augsburger Kuhseetriathlons, der am Sonntag an gleicher Stelle über die Bühne geht. Während der Triathlon bereits zum 20. Mal stattfindet, ist der Nachtlauf erst das elfte Mal im Programm – erfreut sich aber ungebrochener Beliebtheit. Der Start erfolgt um halb zehn Uhr abends, wenn die Dämmerung bereits angebrochen ist. Rund eine Viertelstunde vor dem Start finden sich langsam alle Teilnehmer um den aufblasbaren Torbogen ein, der den Start- und Zielpunkt markiert. Die letzten Selfies werden geknipst, Dehnübungen gemacht, die Fitnesstracker aktiviert, und der Körper mit Mückenspray eingesprüht.

Dann fällt Punkt 21.32 Uhr, mit zwei Minuten Verspätung, der Startschuss. 582 Läufer werden unter großem Applaus des Publikums in das Rennen geschickt. Zwei Minuten nach dem Start passieren auch die letzten Teilnehmer die Startlinie und nach acht Minuten haben die ersten Läufer schon die Hälfte (eine von zwei Runden um den Kuhsee) absolviert. Die Läufer finden ihren fünf Kilometer langen Weg durch die Dunkelheit dank der mit Fackeln ausgeleuchteten Strecke.

Den ersten Platz holt sich an diesem Abend ein 21-Jähriger vom TSV Dasing. Stefan Baumüller aus Ottmaring läuft nach 17 Minuten und 13 Sekunden als Erster unter großem Applaus über die Ziellinie. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,41 km/h absolviert er die fünf Kilometer um den Kuhsee und ist um vier Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Christian Vetter. „Außer dem üblichen Fußballtraining habe ich mich nicht extra dafür vorbereitet“, sagt Baumüller, der im vergangenen Jahr bei seiner ersten Teilnahme den zweiten Platz erreichte. Nach und nach kommen die anderen Läufer ins Ziel. Es ist kurz nach 22 Uhr, als immer mehr Athleten ans Südufer zurückkehren. Emil Schrom, einer der jüngsten Teilnehmer, läuft auf Platz 149. „Ich habe aus Spaß am Laufen und wegen der Herausforderung mitgemacht“, sagt der Neunjährige.

Um kurz nach halb elf findet die Siegerehrung statt. Die drei besten Männer und Frauen werden unter Applaus des Publikums von Moderator Claudio Großner auf die Bühne hinter dem Südufer gerufen. Neben Sieger Stefan Baumüller auch Christian Vetter von der TG Viktoria und Georg Braceschi-Mayer, der am nächsten Tag auch den Kuhsee-Triathlon absolviert und sich damit zum diesjährigen „Night & Day-Champion“ kürt. Seine Frau, die Organisatorin Katja Mayer, ist nicht nur mit ihrem Ehemann zufrieden, sondern mit dem Ablauf des gesamten Wochenendes. „Alles ist super gelaufen“, sagt die Frau, die selbst 38 Mal an Ironman-Wettbewerben teilgenommen hat. Für sie beginnt am Montag gleich die Vorbereitung auf den Kuhsee-Triathlon 2020.

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