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Bauprojekt

20.02.2019

Für den Sporttreff starten bald die Bauarbeiten

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TSV-1871-Vorsitzender Walter Lenz (links) und Sportreferent Dirk Wurm informierten Bürger und Anwohner über den Sporttreff Oberhausen.
Bild: Annette Zoepf

Die Stadt Augsburg will mit dem Bau der Sportanlage in Oberhausen noch im Frühjahr beginnen. Auch der benachbarte TSV 1871 Augsburg plant eine Erweiterung

Der Wille zur Zusammenarbeit ist da zwischen der Stadt Augsburg sowie den Sportvereinen TSV 1871 Augsburg, DJK Augsburg West und dem FC Augsburg. Alle vier gemeinsam wollen ein vielversprechendes Projekt auf den Weg bringen – den Sporttreff Oberhausen. Bevor über die Beschlussvorlage am Montag im Augsburger Sportausschuss entschieden wird, konnten sich Bürger, Vereinsmitglieder und Anwohner bei einem Infoabend kundig machen.

Unter dem Schlagwort „Augsburg macht Sport Platz“ wirbt die Stadt ungewöhnlich aufwändig mit einem eigenen Flyer für das Projekt, das eine Gesamtinvestition von 2,5 Millionen Euro umfasst. 1,9 Millionen für das Gebäude mit Umkleiden und Duschen, die Kunstrasenplätze und die Parkplätze sind bereits genehmigt. Mit weiteren 600000 Euro schlagen in einem späteren Bauabschnitt eine überdachte, multifunktionale Sportfläche und ein Spielplatz zu Buche. Der Baubeginn soll noch im Frühjahr 2019 erfolgen, die Fertigstellung im Jahr 2021.

Bäume und Sträucher sind schon weg

Die Zeit drängt, denn aufgrund der Vogelbrutzeit dürfen nur noch bis Ende Februar Bäume gefällt werden. Deshalb ist die Fällaktion entlang des Meierwegs bereits in den vergangenen Tagen erfolgt. Schließlich führt die Zufahrt zum neuen Sporttreff über den Parkplatz. „27 größere Bäume werden gefällt. 55 neue Bäume werden aber dafür an anderer Stelle gepflanzt“, gab Umweltreferent Rainer Erben Auskunft und betonte: „Die Grünstruktur soll erhalten bleiben.“ Davon sieht man derzeit allerdings nichts. „Es ist alles weg, alle Bäume und Sträucher“, war 1871-Vorsitzender Walter Lenz dann doch überrascht von dem Ausmaß der Fällaktion. Auch wenn eine Ausgleichsfläche für das bald bebaute Grundstück bereits ausgewiesen ist.

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Zu Fragen, die die sachgerechte Nutzung der Anlage betrafen, hatte Sportreferent Dirk Wurm bereits Antworten. Da der FCA die Kunstrasenplätze für seine Nachwuchsmannschaften auf eigene Kosten erstellt und das Grundstück im Erbbaurecht übertragen bekommt, ist der Verein Hauptnutzer. Allerdings wird er sich auf die Zeiten am Vormittag konzentrieren. Die restlichen Zeiten überlässt er der Stadt, die diese nachmittags an den Stadtjugendring für offene Sportangebote und abends an die DJK West für das Fußballtraining übergibt. Die Nutzungsvereinbarung mit dem FCA soll zunächst auf eine Laufzeit von 15 Jahren festgeschrieben werden.

Erweiterung der 1871-Halle

Wichtig ist dem 1871-Vorsitzenden Lenz, dass es „keine Fusion geben wird“. Jeder Verein behalte seine Eigenständigkeit und der TSV 1871 besonders die Entscheidungsgewalt über sein restliches Gelände. Denn auch Lenz hat Erweiterungspläne für seinen Verein. Ihm schwebt ein Anbau an die bestehende Dreifach-Turnhalle des Vereins vor. Dort sollen kleinere Übungsräume für Kampfsportarten oder Gymnastik sowie ein Fitnessraum unterkommen. Geschätzte Kosten: etwa 1,5 Millionen Euro. Doch Lenz ist überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist. „Nur so können wir unseren Verein weiterentwickeln. Wir können unsere Sportstunden entzerren und brauchen die große Halle nicht mehr zu teilen“, sagt Lenz.

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