10.10.2017

Haunstetten hat Sieg vor Augen

Handballer spielen dennoch nur 27:27

In einer spannenden Handballpartie gegen den VfL Günzburg hatten die Bayernliga-Männer des TSV Haunstetten zwar immer wieder die Nase vorn, vergaßen aber einmal mehr den Sack zuzumachen und mussten sich mit einem 27:27 (14:14) zufriedengeben.

Kapitän Daniel Fischer, der geschäftlich in Asien weilte, fehlte seinem Team als Führungsspieler und Leistungsträger. Dazu war Günzburg extrem gut eingestellt und kam immer wieder zum Torerfolg. TSV-Trainer Rothfischer reagierte und stellte seine Abwehr auf eine 6:0-Formation um, was mehr Stabilität brachte. Nun bewegten sich beide Teams im Gleichschritt in Richtung Pausentee (14:14).

Auch im zweiten Durchgang blieben die Teams bis zur spielentscheidenden Szene (55. Minute) auf Augenhöhe. Da erzielte Alex Horner das 26:24, während Günzburgs Pascal Buck mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe auf die Bank musste. Nun stand die Tür für den ersten Heimsieg der Augsburger offen. Doch der TSV konnte diesen Vorteil nicht nutzen. Im Gegenteil: In der Überzahl leistete man sich unnötige technische Fehler. So endete die Partie 27:27. „Ein Sieg war möglich, aber wir sind einmal mehr an uns selbst gescheitert. Wir hatten den Sieg vor Augen, konnten die Chance aber nicht nutzen, weil wir oft im entscheidenden Moment keinen kühlen Kopf bewahren. Das ist extrem ärgerlich“, versuchte Hannes Wiesner seine Enttäuschung nach dem Spiel in Worte zu fassen. (pm)

Haunstetten Rothfischer, Winter (Tor); A. Horner (8/3); M. Horner, Smotzek, Schnitzlein (je 4); Tischinger (3); Wiesner, Schaudt (je 2); Singer, Albrecht, Müller, Link

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