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Handball

16.04.2018

Haunstetterinnen rücken ihrem Ziel näher

Der TSV Haunstetten durfte - wie so oft in dieser Saison - jubeln. Der Drittligist besiegte Herzogenaurach mit 26:16.
Bild: Fred Schöllhorn

Nach dem 26:16-Erfolg gegen Herzogenaurach steht noch ein Punktspiel auf dem Programm. Noch ein Sieg dann hat das Team die Aufstiegsrelegation erreicht.

Das große Ziel, das die Handballerinnen des TSV Haunstetten jetzt mit aller Macht anstreben, verkündete Teamsprecherin Sabrina Duschner am Ende des vorletzten Spieltags gegenüber den rund 300 Heimfans in der Albert-Loderer-Halle noch einmal nachdrücklich: „Wir hoffen, Euch in zwei Wochen hier zur Relegation wiederzusehen - und dann in der nächsten Saison in der 2. Liga“, sagte sie unter tosendem Beifall der Anhänger. Motiviert und gestärkt durch den kurz zuvor besiegelten 26:16 (12:6)-Heimsieg gegen die TS Herzogenaurach fühlen sich die Haunstetterinnen bereit für die entscheidende Phase im Aufstiegskampf.

Denn vor dem letzten regulären Spieltag der Saison sind die Schützlinge von Trainer Herbert Vornehm Tabellenführer und blicken nun gespannt dem Showdown am nächsten Wochenende entgegen, wo sie sich mit einem Sieg bei der HSG Freiburg die Meisterschaft in der Dritten Liga Süd sichern können. Danach folgen zwei Relegationsspiele. Würden sie auch diese gewinnen, wären sie genau ein Jahr nach dem Abstieg zurück in Liga Zwei.

Vornehm: „Wir sind noch nicht stabil genug“

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„Anfangs haben wir nicht gewusst, wie diese Saison laufen würde, schließlich haben uns sechs Spielerinnen verlassen. Aber wir stehen jetzt am vorletzten Spieltag auf Platz eins“, brachte Duschner die günstige Ausgangslage auf den Punkt und erinnerte noch einmal an den Neuanfang im September 2017. Nach dem Abstieg steckte die Mannschaft in einem Umbruch, jüngere Spielerinnen mussten in die Verantwortung genommen werden. Das alles dauerte seine Zeit, funktioniert mittlerweile aber immer besser. Trotzdem macht sich Trainer Vornehm Gedanken, ob der Wiederaufstieg nicht vielleicht doch ein bisschen früh kommt: „Natürlich wollen wir nach oben, deshalb machen wir ja die ganze Arbeit. Aber wir sind einfach noch nicht stabil genug. Da sind noch so viele Leistungsschwankungen. Unsere letzte Zweitliga-Mannschaft war über Jahre hinweg eingespielt“, warnt er vor zu großen Erwartungen.

In der Offensive fehlt „ein wenig Dampf“

Vornehm sieht aber auch, wie sehr seine Schützlinge in der aktuellen Spielzeit bereits gereift und zusammengewachsen sind. Was sie gegen Herzogenaurach mitunter eindrucksvoll unter Beweis stellten. Zumindest ab dem Moment, ab dem sie die Gästeabwehr mit geduldigem Anrennen endlich geknackt hatten - in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit. „Wir hatten das Glück, dass unsere Torhüterin Leni Frey zu diesem Zeitpunkt einige gute Bälle rausgeholt hat und dann sind wir weggekommen“, so Vornehm. Dafür fehlte dem Trainer in der Offensive „ein wenig Dampf“. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Aktionen konsequenter und erfolgreicher. „Eine insgesamt gute Mannschaftsleistung“, lobte Vornehm sein Team, das in Magdalena Frey einen sicheren und wertvollen Rückhalt im Tor hatte. „Ich weiß, wie schwierig es ist, wenn man in Rückstand gerät. Deshalb nehme ich mir bei jedem Ball vor, diesen zu halten, damit wir uns absetzen können“, schildert sie ihren Beitrag und gesteht lächelnd: „Ich bin bei Würfen, die von unten kommen generell besser als bei hohen. Glücklicherweise haben sie viel von unten geworfen“. So konnte die Torhüterin ihren entscheidenden Anteil zum Sieg beitragen. Und ihr Ausblick auf das entscheidende Spiel in Freiburg nächste Woche? „Wir werden alles gaben, aber hoffentlich nicht zu aufgeregt sein. Wir werden als Team kämpfen und schauen, was dabei rauskommt.“ Im besten Fall der Meistertitel und der Aufstieg.

TSV Haunstetten Frey, Schmidt; Bohnet (1) Smotzek, Horner (1), Niebert (2), Skalicanova, Duschner (5), Irmler (9/3), Hänsel (3), Knöpfle (3), Schmid (2)

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