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Allgäu
18.08.2019

Ermittlungen nach Hausexplosion in Rettenbach dauern an

Den Rettungskräften bot sich nach der Explosion in Rettenbach am Auerberg ein Bild der Verwüstung. Unter den Trümmern finden sie später die Leichen eines 42-jährigen Mannes und seiner siebenjährigen Tochter. Die Mutter liegt auch nach drei Monaten noch im Krankenhaus.
Foto: Martina Diemand

Drei Monate liegt die Explosion eines Wohnhauses im Allgäu nun zurück, bei der zwei Menschen starben. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen weiter nach der Ursache.

Nach der verheerenden Hausexplosion im Ostallgäu vor drei Monaten suchen Polizei und Staatsanwaltschaft weiter nach der genauen Ursache. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung dauerten weiter an, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kempten der Deutschen Presse-Agentur.

Hausexplosion in Rettenbach: Mutter wird weiter medizinisch versorgt

Bei der Explosion in Rettenbach am Auerberg (Landkreis Ostallgäu) sind im Mai ein 42-jähriger Mann und seine siebenjährige Tochter ums Leben gekommen. Die 39-jährige Mutter erlitt schwere Brandverletzungen und wird weiter medizinisch versorgt. Ihre beiden Söhne, die während der Explosion auf einem Spielplatz waren, sind vorübergehend bei Verwandten untergekommen.

Bei dem Unglück waren die Stockwerke des Wohnhauses in sich zusammengefallen. Trümmerteile flogen mehr als 100 Meter weit. Die Ermittler vermuteten, dass Bauarbeiten auf dem Grundstück eine Flüssiggasleitung beschädigten. Um die genauen Hintergründe zu klären, wurden zwei Physiker des Landeskriminalamts herangezogen. (dpa)

Lesen Sie dazu auch: Drei Monate nach tödlicher Explosion: "Das Leben geht unerbittlich weiter" (Plus+)

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