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Schule

05.09.2019

Kultusministerium sieht keinen Lehrermangel in Bayern

Der Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sprach zuletzt von einem «Lehrermangel in neuer Dimension».
Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Symbol)

Akuter Personalmangel an bayerischen Schulen? Kultusminister Michael Piazolo widerspricht dem. "Es wird vor jeder Klasse ein Lehrer stehen", sagte er kurz vor Ende der Sommerferien.

Wenn am kommenden Dienstag für 1,6 Millionen Buben und Mädchen wieder die Schule beginnt, ist nach Angaben des Ministeriums die Unterrichtsversorgung in Bayern gesichert. "Es wird vor jeder Klasse ein Lehrer stehen", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Donnerstag in München. Er widersprach damit der Darstellung, es gebe in den bayerischen Schulen einen akuten Personalmangel. "Da entsteht ein falscher Eindruck", meinte Piazolo.

1000 neue Lehrstellen zum Schuljahresbeginn

Nach Angaben des Kultusministeriums seien zum Schuljahresbeginn wie bereits angekündigt 1000 neue Stellen geschaffen worden. Besonders groß ist der Bedarf derzeit an Grund-, Mittel- und Förderschulen. CSU und Freie Wähler hatten sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, bis 2023 rund 5000 zusätzliche Lehrerstellen im Freistaat zu schaffen.

Der Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sprach zuletzt hingegen von einem "Lehrermangel in neuer Dimension". Auch laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) habe der Lehrermangel mittlerweile "dramatische Ausmaße" erreicht. Viele der freien Stellen würden nicht mit voll ausgebildeten Lehrern besetzt. Diese gehe zu Lasten der Unterrichtsqualität. Der Kultusminister widerspricht dieser Darstellung. (dpa)

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