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Parteien
15.08.2022

Grüne: Flexiblere Arbeitswelt und modernes Familienbild

Eva Lettenbauer (Grüne) spricht.
Foto: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

Die Corona-Krise hat die Arbeitswelt vielerorts auf den Kopf gestellt. Seither ist zwar schon viel passiert, aus Sicht der Grünen hinkt der Freistaat aber bei wichtigen Fragen noch immer hinterher.

Bezahlter Bildungsurlaub, mehr Flexibilität für junge Familien, Recht auf Home-Office: Bayerns Grüne fordern von der Staatsregierung eine umfassende Reform der Arbeitsbedingungen. "Die Arbeitswelt hat sich stark gewandelt, auch durch Corona, doch die politischen Rahmenbedingungen sind in Bayern starr geblieben", sagte Landeschefin Eva Lettenbauer der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Arbeitspolitik in Bayern müsse sich aber schleunigst an die neue Realität mit Homeoffice, flexiblen Arbeitszeiten und gleichberechtigten Paaren anpassen.

"Als erste Schnellmaßnahme fordere ich die Söder-Regierung dazu auf, fünf Tage Bildungsurlaub im Jahr für alle Berufstätigen einzuführen. Das haben die Menschen in Bayern längst verdient", so Lettenbauer. Neben Sachsen sei Bayern das einzige Bundesland, in dem die Berufstätigen keinen Anspruch auf bezahlte Bildungsfreistellung hätten. Eine einzige Kabinettssitzung der Regierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) könne das ändern.

Es müsse generell darum gehen, "mehr Bewegung in die Lebensläufe der Bayerinnen und Bayern zu bringen: Aktuell ist der Berufsweg für viele eine Sackgasse - das wollen wir Grüne ändern. Wenn der Beruf jemanden nicht mehr erfüllt, soll sie oder er es leicht haben, neugierig zu sein, über den Tellerrand zu schauen und einen neuen Weg einzuschlagen", betonte Lettenbauer.

Bayern müsse dabei insbesondere die Berufe schmackhaft machen, wo der größte Fachkräftebedarf bestehe. "Wir wollen Meisterbriefe und Technikerprüfungen in Bayern kostenfrei machen - denn Bayern braucht Leute, die anpacken und die nachhaltige Zukunft bauen", sagte sie.

Dringenden Handlungsbedarf der Staatsregierung sieht Lettenbauer bei der Familienpolitik. "Hausfrau, Alleinverdiener, Kind - nach diesem längst überholten Rollenbild richtet die Söder-Regierung ihre Politik noch immer aus. Mütter und Väter müssen sich mit viel Kraft gegen die verkrusteten CSU-Strukturen wehren." Dabei habe die Staatsregierung viel Spielraum, um Familien dabei zu unterstützen, stressfreier und gleichberechtigt zu leben und zu arbeiten.

Hierzu zähle auch die Möglichkeit für Eltern, mit einer flexiblen und bei Bedarf längeren Elternzeit mehr Zeit für ihre kleinen Kinder zu bekommen. Dazu fordern die Grünen eine Aufstockung des Elterngeldes und bezahlte Babyzeit für alle Partner. "So können sich die Eltern vom Wochenbett an gleichberechtigt um Kinder und Haushalt kümmern und gemeinsam in das Elternsein hineinwachsen, ohne dass ein Elternteil die beruflichen Pläne aufgeben muss", sagte Lettenbauer. Für die Zeit danach brauche es dann ein besseres Angebot an Kita-Plätzen.

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