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Corona-Warn-App

26.01.2021

Update mit neuen Funktionen: Das kann die Corona-Warn-App bald

Die Corona-Warn-App soll neue Funktionen bekommen und mit älteren iPhones kompatibel werden.
Foto: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Warn-App des Bundes wird aufgerüstet. Sie soll in dieser Woche neue Funktionen bekommen. Zum Beispiel aktuelle Zahlen zum Infektionsgeschehen.

Sie war teuer und ist bis heute umstritten: Die Corona-Warn-App des Bundes. Noch in dieser Woche bekommt sie allerdings ein paar frische Funktionen verpasst, die die App aufwerten sollen.

 

Mit dem Update 1.11 spendieren die Entwickler der Warn-App ein Dashboard, das den Nutzern die wichtigsten Kennzahlen zum aktuellen Infektionsgeschehen in Deutschland auf ihrem Smartphone anzeigt. Sie sollen dann auf aktuelle Daten wie die Zahl der Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz und den 7-Tage-R-Wert zugreifen können. Außerdem soll es möglich sein, direkt in der App einzusehen, wie viele Nutzer bereits ihr Testergebnis geteilt haben.

Corona-Warn-App: In dieser Woche kommen neue Funktionen

In Kürze soll die App außerdem eine Darstellung der Begegnungshistorie erhalten, um App-Nutzer genauer über den Zeitpunkt von Risikobegegnungen zu informieren. Das soll im Einklang mit dem Datenschutz geschehen. Ab Mitte Februar soll die App dann auch auf den älteren iPhone-Modellen 5s und 6 laufen können.

 

Die Corona-Warn-App wird laufend aktualisiert. Schon Ende des vergangenen Jahres haben die Entwickler ein Kontakttagebuch integriert, mit dem Nutzer festhalten können, wen sie wann und wo getroffen haben.

Bislang haben mehr als 25 Millionen Menschen die App auf ihr Smartphone heruntergeladen. Mehr als 7,5 Millionen positive und negative Testergebnisse wurden über die App übermittelt. 59 Prozent der Nutzer haben sich dafür entschieden, ihr positives Testergebnis zu teilen. In ganzen Zahlen wurden, Stand 20. Januar, knapp 220.000 positive Testergebnisse über die App geteilt. Daten dazu, wie viele Menschen mit Hilfe der Anwendung über eine möglich Risiko-Begegnung informiert wurden, gibt es allerdings nicht. (AZ mit dpa)

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