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Schwenningen

31.07.2019

Ab wann das Kind ein Handy braucht

Kinder und Smartphones: Wie sieht der richtige Umgang damit aus?
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Die aktuelle Debatte schlägt sich im Gemeindetag in Schwenningen nieder. Was der Referent dazu sagt.

Sollten Kinder schon zur Einschulung ein Handy bekommen? Der Präsident des Digitalverbands, Achim Berg, empfiehlt das.

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Bei der Kreisversammlung des Gemeindetags in Schwenningen hielt am Dienstag Gerhard Dix einen Vortrag, unter anderem zum Thema digitale Schule. Manche Bürgermeister im Kreis Dillingen überlegen, mit dem Landkreis einen Zweckverband zu gründen, um etwa die Ausrüstung von Schulen gemeinsam gezielt voranzutreiben.

Referatsdirektor Dix, Leiter der Bereiche Bildung und Soziales im Bayerischen Gemeindetag sagte dazu, das sichere und geschützte Agieren mit Neuen Medien gehöre heute ebenso zur digitalen Schule wie lesen, schreiben und rechnen. Vielerorts scheitere es aber bereits an der Erschließung der Schule, des Kindergartens oder eben des ganzen Ortes mit schnellem Internet, weil die Umsetzung durch den Netzwerkanbieter so lange dauert. Noch bis 2020 läuft in 100 vorschulischen Einrichtungen in Bayern aktuell der Modellversuch „Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“. Die Wissenschaft hätte wenig Bedenken, dem Nachwuchs früh ein Handy zu geben.

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Wie lesen und schreiben

„Kinder, denen man das Handy verbietet, werden Mittel und Wege finden, Smartphones zu nutzen – ohne Begleitung“, sagte Dix im Schwenninger Sportheim. Ihm sei es lieber, Eltern und Pädagogen würden Kinder gezielt und stundenweise an die Technik heranführen. Mit bestimmten Apps könnten die Kleinen kindgerecht etwa Zahlen oder Farben lernen. Dem Bayerischen Gemeindetag fehlt grundsätzlich ein Konzept seitens des Freistaates für die Digitalisierung der Schulen, egal, ob es Förderung, Ausrüstung oder personelle Ausstattung betrifft. Die Angst, auch der Bürgermeister, ist, dass noch mehr Aufgaben und damit Kosten auf die Kommunen verlagert werden. Ein weiterer Bericht folgt.

Lesen Sie dazu auch:

„Auch beim Handy haben Kinder keine Privatsphäre“

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