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Dillingen

08.12.2019

Bundeswehr: Ein denkwürdiger Tag für junge Soldaten

Bataillonskommandeur Oberstleutnant Markus Krahl, Oberbürgermeister Frank Kunz und Kommandeur der IT-Truppen General Dietmar Mosmann (von links) schreiten die Reihen der freiwilligen Rekruten ab.
Bild: Tanja Ferrari

Plus Im Dillinger Schlosshof legen die Rekruten das feierliche Gelöbnis ab. Warum dieses Jahr so besonders für die Soldaten ist.

Es ist bitterkalt, als sich die Soldaten vor dem Dillinger Schloss in ihre Formation bringen. Aufregung und Anspannung ist den Rekruten förmlich anzusehen, als sie nach langem Warten endlich mit ihren Ausbildern in den Schlosshof marschieren dürfen.

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Das sagt der Kommandeur der Dillinger Bundeswehr

Bei einem rund einstündigen Appell mit Ehrenformation und Bataillonsfahne sowie der musikalischen Umrahmung durch das Heeresmusikkorps Ulm legen sie anschließend ihr Gelöbnis ab. Neben Freunden und Familienangehörigen nehmen auch interessierte Zuschauer aus dem Landkreis an der feierlichen Veranstaltung teil. Dass die Bundeswehr noch stärker in die Mitte der Gesellschaft integriert werden solle, wünscht sich der Kommandeur des Informationstechnikbataillons 292, Markus Krahl, der das Gelöbnis eröffnet. Es gebe den Soldaten den Rückhalt, ihren Dienst an der Gesellschaft auszuüben, betont er. Ihre Arbeit würden sie nicht für ihre Vorgesetzten tun, sondern für die Menschen auf dieser Welt. Diesen Umstand sollten sie nie vergessen, rät er.

Dieses Jahr ist für die Soldaten besonders

Auch Oberbürgermeister Frank Kunz spricht zu den freiwilligen Rekruten und betont, wie wichtig die Bundeswehr für die Stadt Dillingen ist. „2019 war für die Bundeswehr ein ganz besonderes Jahr und wird als solches in die Stadtgeschichte eingehen“, sagt er. Über 25000 Besucher hatten den „Tag der Bundeswehr“ im Sommer besucht und damit die Stadt im bundesweiten Vergleich zu einem der Spitzenreiter gemacht. Seit 1682 Soldaten in Dillingen stationiert wurden, habe es eine enge Verbundenheit und Freundschaft mit der Stadt gegeben. „Unser Ziel ist es, das Verständnis für die Soldaten noch weiter zu vertiefen und sie in unsere Mitte zu integrieren“, sagt der Rathauschef.

General Dietmar Mosmann erinnert sich noch gut an sein eigenes Gelöbnis. Es sei ein Moment gewesen, den er nie vergessen werde. In der feierlichen Kulisse des Schlosshofs erklärt er die Besonderheit des Gelöbnisses. „Anders als von Ärzten, Lehrern oder Polizisten lassen wir uns von Soldaten Tapferkeit versprechen.“

Fahnen des IT-Bataillons Dillingen

Dann ist es so weit: Eine sechsköpfige Delegation löst sich aus den Reihen der Rekruten und marschiert in die Mitte des Schlosshofs. Vor der Fahne des IT-Bataillons bleiben sie jeweils rechts und links stehen. Sie heben eine Hand, platzieren die andere auf der Fahnenstange und sprechend stellvertretend für die anderen Kameraden das Gelöbnis.

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