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Bürgermeisterwahl

13.10.2018

Die letzten Infos vor der Lauingen-Wahl

Katja Müller, Matti Müller oder Claudia Stocker – einer kann bald aus dem Fenster oben rechts im Bild auf den Marktplatz schauen. Dort ist das Bürgermeisterbüro.
Bild: Jakob Stadler

Wie läuft die Auszählung der Stimmen in Lauingen am Sonntag ab? Und was passiert eigentlich, wenn keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommt?

Bei Bürgermeisterwahlen steht das Ergebnis meist schon relativ bald nach der Schließung der Wahllokale fest. Die Abstimmung ist schließlich „einfacher“ als eine Landtags- oder Bundestagswahl mit Erst- und Zweitstimme. Das Ergebnis der Lauinger Bürgermeisterwahl am 14. Oktober wird trotzdem erst mehrere Stunden nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr fest stehen.

Darum steht das Ergebnis erst spät fest

Die Stadt hat eine Sondergenehmigung bekommen, damit die Abstimmung zeitgleich mit Bezirks- und Landtagswahl stattfinden darf. Die Genehmigung wurde vom Innenministerium mit einer Auflage erteilt. Die rund 100 Ehrenamtlichen, die die Stimmen auszählen (neben den üblichen Wahlhelfern hat die Stadt zusätzliche Hilfskräfte aktiviert), müssen zuerst die Landtagswahl auszählen. Wenn diese abgeschlossen ist, folgt die Bezirkswahl. Und erst dann dürfen die Urnen der Bürgermeisterwahl geöffnet werden. I

n Lauingen gibt es neun Stimmbezirke, hinzu kommen vier Briefwahlbezirke, die im Rathaus angesiedelt sind. Gewählt wird im Albertus-Gymnasium, im Musikheim Stadtkapelle, im Kindergarten Kurlandstraße, in der Mittelschule (dort sind zwei Stimmbezirke untergebracht), in der Berufsschule, in der Grundschule, im Feuerwehrgerätehaus Veitriedhausen und im Feuerwehrgerätehaus Frauenriedhausen.

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So läuft die Stichwahl

Um sich im ersten Wahlgang durchzusetzen, muss ein Kandidat in der Abstimmung am Sonntag mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten. Nur dann steht er direkt als Bürgermeister fest. Andernfalls gibt es eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten, die bei der Wahl am 14. Oktober das beste Ergebnis eingefahren haben.

Briefwahl bei der Stichwahl möglich

Wann die Stichwahl stattfindet, ist gesetzlich exakt geregelt: Am zweiten Sonntag nach dem ursprünglichen Wahltag. Das ist in diesem Fall der 28. Oktober. Nach diesem Datum steht dann endgültig fest, wer in Lauingen künftig die Zügel in der Hand hält. An der Stichwahl dürfen alle Bürger teilnehmen, die schon bei der ersten Wahl stimmberechtigt waren. Eine eigene Wahlbenachrichtigung wird nicht verschickt, die Benachrichtigungen der Hauptwahl behalten ihre Gültigkeit.

Eine Briefwahl ist auch für den 28. Oktober möglich. Wer schon für die erste Wahl Briefwahl beantragt hat, bekommt die Unterlagen automatisch zugeschickt. Wer am 14. Oktober im Wahllokal war, kann für die Stichwahl gesondert eine Briefwahl anmelden. Im Gesetz ist auch geregelt, was im unwahrscheinlichen Fall eines exakten Gleichstandes passiert: Dann entscheidet das Los, wer der nächste Bürgermeister wird.

Die drei Kandidaten haben kurz vor der Wahl noch fünf Fragen unserer Redaktion beantwortet.

Die kurzen Interviews lesen Sie hier:

Fünf Fragen an Katja Müller (CSU)

Fünf Fragen an Matti Müller (SPD)

Fünf Fragen an Claudia Stocker (FDP)

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