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Landkreis Dillingen

23.12.2020

Drei Tipps für den perfekten schwäbischen Kartoffelsalat

Den Kartoffelsalat lieber mit oder ohne Mayonnaise? In die schwäbische Variante gehört jedenfalls nur Öl und Essig, sagt Monika Weber vom Wertinger Landwirtschaftsamt.
Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbol)

Plus Weihnachten ohne Kartoffelsalt? Das geht nicht. Monika Weber vom Wertinger Landwirtschaftsamt erklärt welche Zutaten auf keinen Fall fehlen dürfen.

Wie geht der perfekte Kartoffelsalat? Gerade am Heiligen Abend, zu G’schwollnen oder Bratwürsten kann er richtig gut schmecken – wenn er gelungen ist. Die Fachfrau Monika Weber vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Wertingen hat da ganz klare Vorstellungen. Mit Essig und Öl wird er angemacht, Mayonnaise gehört für sie nicht in die schwäbische Variante, ebenso wenig Gurken.

Kartoffelsalat: Festkochende Kartoffeln sind ein muss

Tipp 1: „Er darf auf keinen Fall moussig sein.“ Deshalb müssen unbedingt festkochende Kartoffeln her, die auch mindestens drei bis vier Stunden vor dem Essen gekocht werden. „Am besten im Dämpfer, 40 bis 45 Minuten je nach Größe“, sagt die Fachoberlehrerin.

Wer keinen Dämpfer hat, aber einen Schnellkochtopf, gibt sie in den Einsatz und bringt das Wasser zum Kochen. Deckel drauf, aber keinesfalls den Regler hochschieben. Warum, erklärt Monika Weber sogleich: „Sonst werden sie zu weich, weil sie durch den hohen Druck zu viel Wasser einlagern.“

Öl hilft, damit die Kartoffelscheiben nicht zusammenkleben

Tipp 2: Nach dem Dämpfen sollten sie mindestens eine halbe Stunde auskühlen, dann geht’s ans Schälen der noch warmen Kartoffeln. Anschließend in Scheiben schneiden oder hobeln und direkt in die fertige, heiße, gut abgeschmeckte Marinade geben. Wichtig: „Die Kartoffeln vorsichtig darunterheben, damit sie nicht moussig werden.“

Tipp 3: Lassen Sie die Kartoffeln nun eine halbe Stunde in der Marinade ziehen. Im Gegensatz zum grünen Salat kommt beim Kartoffelsalat das Öl direkt in die Marinade, sonst kleben die Scheiben zusammen, erklärt Weber weiter. Wichtig ist noch zu wissen, dass Lagerkartoffel mehr Brühe brauchen als die frisch geernteten im Sommer.

Guten Appetit!

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